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Pharma 18. September 2012

Merck zieht EU-Zulassungsantrag für Erbitux erneut zurück

Der Darmstädter Pharmakonzern Merck hat in Europa seinen Zulassungsantrag für sein Mittel Erbitux zur Behandlung einer bestimmten Form (NSCLC) von Lungenkrebs zurückgezogen.

Die Entscheidung beruhe darauf, dass die europäische Arzneimittelbehörde EMA weitere Studiendaten angefordert habe, teilte der im Dax notierte Pharmakonzern mit.

Merck hatte den Zulassungsantrag für Erbitux als Lungenkrebsmittel Ende 2011 erneut eingereicht, nachdem zwei Jahre zuvor ein Beratergremium der EMA den ersten Antrag abgelehnt hatte. Erbitux ist gemessen am Umsatz das zweitstärkste Merck-Präparat und erzielte im Vorjahr einen Umsatz von 855 Mio. Euro.

Gemeinsam mit dem Partner Threshold plant Merck eine Phase-III-Studie für sein Mittel TH-302 zur Erstbehandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Pankreaskarzinom - Tumoren an der Bauchspeicheldrüse.

Beide Unternehmen wollen Daten zur klinischen Studie der Phase IIb zum Mittel im Rahmen der vom 28. September bis 2. Oktober 2012 in Wien stattfindenden Jahrestagung der European Society for Medical Oncology (ESMO) vorstellen.

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