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Ernährung 17. Juni 2015

Giftiger Reis

Untersuchungen in Deutschland ergaben, dass Reis und Reisprodukte größere Mengen an anorganischem Arsen enthalten.

Untersuchungen der deutschen Überwachungsbehörden der Bundesländer zeigen, dass Reis und Reisprodukte größere Mengen an anorganischem Arsen enthalten. Aufgefallen ist bei diesen Untersuchungen zudem, dass einige Reisprodukte wie zum Beispiel Reiswaffeln höhere Gehalte an anorganischem Arsen aufweisen als Reiskörner.

„Die Gründe für die höheren Gehalte in bestimmten Reisprodukten im Vergleich zu Reiskörnern müssen aufgeklärt werden“, sagt der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), Prof. DDr. Andreas Hensel. „Da anorganische Arsenverbindungen als krebsauslösend für den Menschen klassifiziert sind, sollten Lebensmittel davon nur so wenig wie vernünftigerweise erreichbar enthalten.“ Das BfR hat die Aufnahme der besonders toxischen anorganischen Arsenverbindungen über den Verzehr von Reis und Reisprodukten für die Bevölkerung in Deutschland ermittelt. Nach den Berechnungen können diese Lebensmittel, je nach den Ernährungsgewohnheiten, insbesondere bei Kindern erheblich zuder Gesamtaufnahme von anorganischem Arsen beitragen. Der Grenzwert wurde von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ermittelt.

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