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Die Myrobalane wird auch als „Olive Asiens“ bezeichnet und gilt in der Tibetischen Medizin als heilige Frucht.
 
Komplementärmedizin 11. März 2013

Frühjahrsputz für den Körper

Entgiften und entschlacken mit der Kraft der Tibetischen Medizin.

Endlich ist der ersehnte Frühling da und doch wird überall gejammert: Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit, Motivationslosigkeit, Müdigkeit und Schlafstörungen – kurz, die Vorboten der Frühjahrsmüdigkeit haben ebenfalls ihren Einzug gehalten. Eine Entgiftungskur für die Leber bringt jetzt emotionale Harmonie und frische Energie!

Die Leber ist unser wichtigstes Reinigungs- und Entgiftungsorgan. Sie kann 40.000 verschiedene Substanzen verarbeiten, entgiften und ausleiten. Täglich produziert sie dafür etwa einen Liter Gallenflüssigkeit. Gerade im Frühjahr ist die Leber besonders gefordert. Die Umstellung auf veränderten Lichtverhältnisse sowie Essensgewohnheiten bedeuten Extraarbeit für den Organismus. Ist die Leberfunktion bereits geschwächt, sind wir schneller müde, nach dem Aufstehen erschöpft oder leiden unter Stimmungsschwankungen. Wie zentral das Organ für den ganzen Organismus ist, wird in unserer westlichen Welt noch viel zu wenig verstanden. Für tibetische Ärzte ist die Leber, ihre Funktionen und ihre Gesundheit schon seit Jahrtausenden von größter Bedeutung, da sie die Vitalität eines Menschen beeinflusst.

Alkohol, Nikotin, Kaffee, Schwermetalle, Medikamente, Konservierungsstoffe, Lösungsmittel oder auch Schimmelpilze belasten die Leber. Zusätzlich hat unser Stoffwechsel gerade im Frühjahr mit Klima- und Wetterumschwüngen zu kämpfen. „Da helfen vor allem herbe und bittere Nahrungsmittel“, rät Dr. Simon Feldhaus, Schweizer Arzt für Allgemein- und Komplementärmedizin, und fügt hinzu: „Es hilft auch, in der Übergangszeit Süßes wegzulassen, den Kaffee bewusst bitter zu trinken, aber auch viel Gemüse zu essen. Gerade im Frühjahr gibt es wunderschöne Sorten wie Löwenzahn, Wermut, Radicchio und Chiccoree“. Die Auswahl an Bitterstoffen ist in unseren Breitengraden vielseitig.

Empfehlenswert: die Myrobalane

Schwieriger wird es, bei den Herbstoffen. Feldhaus empfiehlt hierzulande die noch gänzlich unbekannte Myrobalane (Foto). Sie wird auch als ‚Olive Asiens‘ bezeichnet und gilt als heilige Frucht der Tibetischen Medizin. Dies, weil sie alle wichtigen Geschmacksrichtungen, hauptsächlich aber Herb- und Bitterstoffe enthält. Feldhaus empfiehlt zur Stärkung der Leber Padma Hepaten®, welches in der Apotheke als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich ist.„

Müdigkeit, Aggressionen und depressive Verstimmungen können auch als ‚Schmerz der Leber‘ bezeichnet werden“, so Apotheker Mag. Dr. Gunther Wenninger-Weinzierl von der Heilborn Apotheke in Bad Schallerbach. Er arbeitet seit mehr als 20 Jahren mit Tibetischen Rezepturen. „Es gibt in der Apotheke nur ganz wenige Produkte für die Leber, wie zum Beispiel Mariendistel-Kapseln oder Artischockenpräparate.

Bei vermehrter Müdigkeit oder nach einer längerfristigen Antibiotika-, Antimykotika- oder Chemotherapie zur Entgiftung und Regeneration der Leber empfehle ich Padma Hepaten®. Die tibetische Kräuterrezeptur regt den Gallenfluss an, wirkt antibakteriell und antioxidativ. PatientInnen berichten, dass sie sich schon nach wenigen Tagen viel frischer fühlen und sich nach zwei, drei Monaten Laborwerte deutlich verbessern.“

Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

1. Mentales Erwachen

Stellen Sie sich bereits vor dem Einschlafen vor, dass Sie am nächsten Morgen energiegeladen, frisch und munter erwachen werden. Morgens, noch bevor Sie die Augen öffnen, denken Sie an eine Situation, in der Sie sich stark und gut fühlten.

2. Lebenselixier Wasser

Müdigkeit ist oft auf einen zu niedrigen Blutdruck infolge von Flüssigkeitsmangel zurückzuführen. Gelangt mehr Flüssigkeit in den Kreislauf, pendelt sich der Blutdruck wieder ein. Die goldene Regel: pro Kilogramm Körpergewicht 30 ml warmes Wasser, wiegen Sie 70 Kilo sollten Sie 2,1 Liter Wasser pro Tag trinken.

3. Klosterbürstenmassage

Die Bürstenmassage unterstützt den Körper bei der Entgiftung und Entschlackung. Die Struktur der Haut wird durch die Lymphanregung verbessert, das Gewebe gestrafft und damit auch einer eventuell vorhandenen Cellulite entgegengewirkt.

4. Vitaminreiche Kost

Viel Obst und Gemüse essen. Es enthält neben Mineralstoffen viel Vitamin C und E, welche das Immunsystem stärken und die Neubildung der Zellen fördern. Wählen Sie zudem eher Dinkel- oder Vollkornprodukte, da sie reich an Vitaminen der B-Gruppe sind und die Produktion des Glückshormons Serotonin fördern.

5. Vitalkur mit tibetischer Rezeptur

Früchte aus Myrobalanen, Amlafrüchten und Terminalia bellirica (verarbeitet in der tibetische Rezeptur Padma Hepaten®) unterstützen die Entgiftung des Organismus und das Ausleiten von Schadstoffen. Diese gesunden Herbstoffen wirken antibakteriell und antioxidativ, stärken und regenerieren die Leber. Dosierung: 2x2 Kapseln täglich (nach dem Aufstehen und vor dem Schlafengehen) zur Kur im Frühjahr 4-6 Wochen lang.

6. Leberwickel

Ein Leberwickel ist für die Entgiftung der Leber optimal geeignet. Zuerst ein warmes, feuchtes Tuch auf die Haut in Höhe der Leber (unter dem rechten Rippenbogen) legen, dann eine Wärmeflasche auflegen und mit einem trockenen Tuch zudecken. 20 Minuten entspannen.

7. Ausdauertraining

Walken, Radfahren oder Joggen bringt den Kreislauf in Schwung. Beim Hanteltraining weniger Gewicht wählen, dafür mehr Wiederholungen.

Infos: www.padmaforum.at

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