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Allgemeinmedizin 21. März 2012

Gesunde Wahl für weniger Gewicht

Nationaler Aktionsplan Ernährung 2012.

Oberste Ziele des Nationalen Aktionsplans Ernährung (NAP.e) sind eine Verringerung von Fehl-, Über- und Mangelernährung sowie eine Trendumkehr der steigenden Übergewichts- und Adipositaszahlen bis 2020. Der NAP.e wird jährlich überarbeitet, um Aktualität und eine qualitätsgesicherte Vorgangsweise zu gewährleisten. Die erste Aktualisierung liegt nun vor.

 

„Falsche Ernährung ist eine der großen gesundheitspolitischen Herausforderungen unserer Zeit, der wir unbedingt begegnen müssen“, betonte Gesundheitsminister Alois Stöger anlässlich der Veröffentlichung der für 2012 aktualisierten Fassung des Aktionsplans. „Mein oberstes Ziel ist die Vermeidung von Fehlernährung und die Trendumkehr der steigenden Übergewichts- und Adipositaszahlen bis 2020. Die gesunde Wahl muss die leichtere werden“, so der Minister.

Der Nationale Aktionsplan Ernährung wird jährlich überarbeitet, um Aktualität und eine qualitätsgesicherte Vorgangsweise zu gewährleisten. Die erste Aktualisierung liegt nun vor. „Dieses Jahr setzen wir einen großen Schwerpunkt auf die Verbesserung des Angebots in den Schulbuffets und bauen die Ernährungsberatung für Schwangere und Eltern für alle relevanten Ernährungsfragen ihrer Kinder in Kooperation mit der Sozialversicherung österreichweit aus“, erläuterte der Minister.

Im strategischen Teil des Aktionsplans werden die Prioritäten für 2012 skizziert. Der Fokus liegt weiterhin bei den Zielgruppen Kinder, Schwangere, Stillende und sozial Schwache. Neu dazu kommt die Zielgruppe der älteren Menschen. Ein weiteres Kapitel widmet sich der nationalen Ernährungskommission und deren Tätigkeit im vergangenen Jahr. Diese Kommission wurde zur Beratung des Ministers in allen gesundheitsbezogenen Fragen der Ernährung eingerichtet und hat auch die vorliegende Aktualisierung des Aktionsplans einstimmig beschlossen.

 

NAP.e – Nationaler Aktionsplan Ernährung 2012 inklusive Maßnahmenübersicht und Planung 2012: http://bmg.gv.at/cms/home/attachments/1/3/0/CH1046/CMS1264514565545/nape_2012_final.pdf

 

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

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