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Endokrinologie 1. März 2011

Klinische Charakteristika und diabetische Komplikationen bei Patienten mit Migrationshintergrund an einer zentraleuropäischen Universitätsklinik

Ziel der vorliegenden Studie war, (i) Auswirkungen eines Migrationshintergrunds auf das Ergebnis von 200 konsekutiven Schwangerschaften bei Frauen mit manifestem Diabetes zu evaluieren und (ii) geschlechtsspezifische Unterschiede im kardiovaskulären Risiko, der Rate diabetischer Komplikationen und dem Erreichen von Therapiezielen bei Typ-2-DiabetikerInnen mit Migrationshintergrund zu erheben. Schwangere Migrantinnen zeigten ähnliche Charakteristika bei Erstvorstellung sowie ein ähnliches Schwangerschaftsergebnis wie Nicht-Migrantinnen. Nach der Entbindung waren jedoch die Serum-Triglyzerid- und non-HDL-Konzentrationen bei Migrantinnen signifikant höher. Bezüglich geschlechtsspezifischer Unterschiede von MigrantInnen mit Diabetes wiesen Frauen ein schlechteres kardiovaskuläres Risikoprofil mit höheren Blutdruck- und Cholesterinwerten auf als Männer, obwohl die Einhaltung klinischer Empfehlungen nicht signifikant unterschiedlich war.

Ammon Handisurya, Dagmar Bancher-Todesca, Majid Reza Kamyar, Rosa Lemmens-Gruber, Alexandra Kautzky-Willer, Wiener Medizinische Wochenschrift 5/6/2011

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