zur Navigation zum Inhalt
 
Allgemeinmedizin 22. Februar 2011

Mit Ballaststoffen länger leben

Wer sich ballaststoffreich ernährt, trägt einer amerikanischen Studie zufolge ein geringeres Risiko, an kardiovaskulären, infektiösen oder respiratorischen Erkrankungen zu sterben. In einer Zeitspanne von neun Jahren gilt das auch für den Tod jeglicher Ursache.

Analysiert wurden Ernährungsdaten von 219.123 Männern und 168.999 Frauen aus den Jahren 1995 und 1996. Die Angaben wurden nach neun Jahren zu den registrierten Todesursachen der inzwischen verstorbenen 20.126 Männer und 11.330 Frauen in Beziehung gesetzt. Bei dem Fünftel, das am meisten Ballaststoffe verzehrt hatte – nämlich täglich bei den Männern 29,4 Gramm und bei den Frauen 25,8 Gramm – war das Todesrisiko um 22 Prozent niedriger als bei denjenigen, die am wenigsten davon zu sich nahmen (täglich 12,6 Gramm bei den Männern, 10,8 Gramm bei den Frauen).

Das Risiko für kardiovaskuläre, infektiöse oder respiratorische Erkrankungen war bei Männern um 24 bis 56 Prozent reduziert, bei Frauen um 34 bis 59 Prozent. Faserreiche Getreidekost war mit einem niedrigeren Risiko, an kardiovaskulären, respiratorischen Erkrankungen oder Krebs zu versterben, assoziiert.

 

Quelle: Park, Y. et al.: Archives of Internal Medicine 2011; doi:10.1001/archinternmed.2011.18

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben