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Diabetologie 18. Jänner 2011

Vollmilch senkt Inzidenz von Diabetes

Die Fettsäure Trans-Palmitoleat (trans-16:1n-7), die in Milch, Käse, Joghurt und Butter enthalten ist, ist offenbar dafür verantwortlich, dass Menschen, die häufig Milchprodukte zu sich nehmen, seltener Diabetes entwickeln.

Prof. Dr. Dariush Mozaffarian, Harvard School of Public Health, Boston, Massachusetts, und sein Team hatten bei 3.736 Probanden über einen Zeitraum von 1992 bis 2006 prospektiv metabolische Parameter im Blut bestimmt (Glukose, Insulin, Fettsäuren) und dann mit der Diabetes-Inzindenz in Beziehung gesetzt. Je mehr Vollmilchprodukte die Teilnehmer zu sich nahmen, um so höher waren die Blutkonzentrationen an Trans-Palmitoleat. Dies wiederum war assoziiert mit geringeren CRP-Spiegeln und seltenerem Auftreten von Adipositas und Insulinresistenz. Die Probanden wiesen weiters günstigere Cholesterinwerte auf. Typ-2-Diabetes trat deutlich seltener auf.

Mozaffarian, D. et al.: Annals of Internal Medicine 2010; 153: I-56; doi:10.1136/bjo.2009.175489

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