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Ernährung 18. Jänner 2011

Stöger startet Aktionsplan für gesündere Ernährung

Die Ernährung der Österreicher lässt zu wünschen übrig: Sie essen zu viel Fett, Salz und Zucker, dafür aber zu wenig Obst und Gemüse. Das Übergewicht nimmt immer weiter zu und damit auch ernährungsbedingte Krankheiten. Mit dem "Nationalen Aktionsplan Ernährung" (NAP.e) will Gesundheitsminister Alois Stöger (S) die Österreicher für gesundes Essen begeistern.

"Gute Ernährung ist nicht teuer", sagte Stöger im APA-Interview im Vorfeld des Ministerrats, wo der Aktionsplan vorgestellt wurde. "Erstmals gibt es in Österreich eine koordinierte Vorgangsweise zum Thema Ernährung", so der Gesundheitsminister. Bisher habe es immer nur Einzelprojekte gegeben, die nie im Zusammenhang gestanden seien. Ausgehend vom Ernährungsbericht 2008, der unter anderem zeigte, dass besonders Kinder und Jugendliche gefährdet sind, wolle man die Situation in Österreich verbessern. 19 Prozent der Sechs- bis 15-Jährigen sind zu dick, sechs Prozent sogar krankhaft übergewichtig (adipös).

"Drei Viertel aller Erkrankungen haben mit der Ernährung zu tun haben", meinte Stöger. "Ich möchte keine Reparaturmedizin machen", sagte Stöger, vielmehr sollen die Ernährungsgewohnheiten der Österreicher verändert werden. Weil man weiß, dass die Geschmacksbildung bereits im Mutterleib beginne, wolle man hier ansetzen. Neben Schwangeren und stillenden Müttern wird der Focus des Aktionsplans, der 39 Seiten umfasst, zu Beginn auch auf Säuglinge, Kinder und Jugendliche gelegt. Bereits Mitte Dezember wurde die "Österreichische Beikostempfehlung" präsentiert.

In diesem Jahr wolle man sich des Kantinenessens annehmen. Immer mehr Österreicher essen außer Haus, holen sich ihre Mahlzeiten aus sogenannten Gemeinschaftsverpflegungen wie in Schulen, Kindergärten oder am Arbeitsplatz. Durch diese veränderte Essgewohnheit gewinnt das Angebot in diesen Kantinen mehr Bedeutung. Die Ernährungsweise der heimischen Bevölkerung könne nachhaltig verbessert werden, wenn in diesem Bereich gesunde Lebensmittel verfügbar sind.

"Unabhängige" Ernährungsempfehlungen

Man wolle Gemeinschaftsverpflegungen Hilfestellung bieten, "um zum gleichen Preis zu einem gesünderen Essen zu kommen", sagte Stöger. Dazu wurden unter Inanspruchnahme zahlreicher Experten aus dem Ernährungsbereich Guidelines entwickelt, die dabei Unterstützung bieten. "Bisher waren die Ernährungsempfehlungen immer von der Lebensmittelindustrie gesteuert, doch jetzt wurden von der Industrie unabhängige Linien herausgegeben."

Mehr als 100 Maßnahmen im NAP.e sollen das Essverhalten der Österreicher verbessern. Zehn Millionen Euro wurden für die Umsetzung in den kommen drei Jahren zur Verfügung gestellt. In Zukunft wolle man auch der Frage der Bewegung mehr Raum geben, an einer gemeinsamen Bewegungsinitiative werde laut Stöger gearbeitet.

apa.at

  • Herr Doctor Nabil Deeb, 24.01.2011 um 20:29:

    „Vermindern die Pflanzenwirkstoffe Antioxidans das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes Mellitus Typ 2 und seine Folgen ? !


    Nabil DEEB
    Arzt – Physician – Doctor
    PMI-Registered Doctors'Association
    53140 Bonn / GERMANY


    Die Pflanzenwirkstoffe Antioxidans Resveratrol, Olivenpolyphenole (Oleuropein, Hydroxytyrosol) und Lycopin wirken sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System, den Fett- und Cholesterinstoffwechsel, die Vorbeugung von Krebs, entzündlichen Prozessen sowie auf die Lebensverlängerung von Zellen aus .

    Resveratrol gehört zu den besonders hoch wirksamen Radikalfängern aus der Natur und ist daher in der Lage, oxidativen Stress zu minimieren. Zudem besitzt es die Eigenschaft eines ambiphilen Antioxidans, da es sowohl fett- als auch wasserlöslich ist. Aufgrund der vielfältigen pharmakologischen Wirkungen von Resveratrol werden Risikofaktoren betreffend Herz, Gefäße, Blutdruck, Demenz und entzündliche Prozesse vermindert.


    Pharmakologische Wirkungen von Resveratrol :-

    1.- schützt vor Herz- und Gefäßverkalkung (Demenz)
    2.-HDL, LDLØ
    3.-direkte und indirekte gefäßerweiternde Wirkung
    4.-Hemmung der Thrombozytenaggregation
    5.-chemopräventiv (Darm, Brust, Prostata, Haut, Lunge)
    6.-Antitumorwirkung (Tumorwachstum gehemmt, Apoptose gefördert)
    7.-entzündungshemmend (COX1- und COX2-Hemmung)
    8.-starkes Antioxidans (sowohl fett- als auch wasserlöslich)
    9.-dosisabhängige phytoöstrogene Effekte
    10.-Lebensverlängerung von Zellen (Anti-Aging)


    Bioverfügbarkeit:-

    Auch sehr hohe Dosen (25 mg) oral verabreichtes trans-Resveratrol werden noch mit etwa 70% absorbiert. Dessen Plasmahalbwertszeit bzw. seiner bekannten Metaboliten liegt bei durchschnittlich 9 Stunden. Nur ein geringer Anteil von Resveratrol bleibt dabei unverändert im Plasma. Diesbezüglich dürften potenziell aktive, zum Teil unbekannte Metaboliten für die vielfältigen pharmakologischen Wirkungen verantwortlich sein. Der Resveratrol-Abkömmling Piceatannol besitzt etwa die 1000fache antioxidative Kapazität von trans-Resveratrol. Ein Großteil der oral verabreichten Dosis wird sulfatiert oder glucuronitiert im Harn wiedergefunden.

    Die antioxidative Potenz von Polyphenolen, Flavonoiden und Stilbene-Derivaten könnte somit auch immunmodulatorisch von Bedeutung sein, Substanzen wie Resveratrol wurden bereits mehrfach als antiinflammatorisch wirksam beschrieben. So weisen die österreichischen Beobachtungen darauf hin, dass antioxidative Weininhaltsstoffe neben der direkten Entgiftung von ROS auch deren Bildung durch Unterdrükkung der Interaktion zwischen T-Zellen und Makrophagen vermindern .

    Diese o.g. wissenschaftlichen Tatsachen stammen aus den internationalen wissenschaftlichen Veröffentlichenungen und unseren Beobachtungen in den mediterranen Ländern .

    Mediterrane Bevölkerungsgruppen weisen aufgrund ihrer gesunden Ernährung eine höhere Lebenserwartung auf.

    Diesbezüglich kommt neben Omega-3-Fettsäuren insbesondere den sekundären Pflanzenstoffen Resveratrol, Olivenpolyphenolen (Oleuropein, Hydroxytyrosol) und Lycopin ein bedeutender Stellenwert in der Prävention altersbedingter Erkrankungen zu.

    Eine sehr kleine inverse Assoziation zwischen der Einnahme insgesamt Obst und Gemüse und Krebsrisiko wurde in EPIC-Studie „“ EPIC-Studie im Journal of the National Cancer Institute (JNCI 2010; doi: 10.1093/jnci/djq072 „“ beobachtet. Angesichts der geringen Größe der beobachteten Assoziationen, ist Vorsicht bei der Interpretation der EPIC-Studie zu empfehlen .

    Vermindern die Pflanzenwirkstoffe Antioxidans das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes Mellitus Typ 2 und seine Folgen ? !

    Reduce the antioxidant plant compounds the risk of heart attack, stroke, diabetes mellitus type 2 and its consequences? !
    Réduire l'usine de composés antioxydants le risque de crise cardiaque, accident vasculaire cérébral, de diabète sucré de type 2 et ses conséquences ? !
    Minska antioxidant ämnen från växter risken för hjärtinfarkt, stroke, diabetes mellitus typ 2 och dess konsekvenser ? !

    Reduser antioksidant plantesammensetninger risikoen for hjerteinfarkt, hjerneslag, diabetes mellitus type 2 og dens konsekvenser ? !



    Literatur beim Verfasser.


    Mit freundlichen kollegialen Grüßen

    Ihr

    Nabil DEEB
    Arzt – Physician – Doctor

    PMI-Ärzteverein e.V.
    Palästinamedico International Ärzteverein – ( P M I ) e.V.
    Palestine Medico International Doctors Association ( P.M.I.) registered association.

    Department of Medical Research
    Département de la recherche médicale

    P.O. Box 20 10 53
    53140 Bonn – Bad Godesberg / GERMANY

    &


    Nabil DEEB
    Arzt – Physician – Doctor

    PMI-Ärzteverein e.V.
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