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Innere Medizin 1. August 2010

Adipokine update – neue Moleküle, neue Funktionen

Die Adipositasprävalenz ist ein weltweit fortschreitendes Problem. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass Fettgewebe zunehmend als ein endokrines Organ, welches aktiv in viele physiologische Abläufe eingreift, anzusehen ist. Diese Produkte des Fettgewebes, so genannte Adipokine, spielen in der Pathogenese des metabolischen Syndroms und kardiovaskulärer Erkrankungen eine wesentliche Rolle. Weiters unterscheiden sich die zwei hauptsächlichen Fettdepots – das subkutane und das viszerale Fett – in ihrer Fähigkeit Adipokine zu sezernieren. In den rezenten Jahren wurde die Wichtigkeit der Verbindung zwischen viszeralem Fett und der Entwicklung einer Insulinresistenz, eines Diabetes mellitus Typ 2 und einer Dyslipidämie erkannt. Deshalb ist die Akkumulation von viszeralem Fett, das ein anderes Muster an Adipokinen sezerniert, mit einer erhöhten Morbiditäts- und Mortalitätsrate assoziiert. Diese Arbeit soll einen Überblick über neue, erst kürzlich charakterisierte Adipokine geben und ihre Rolle in der Pathogenese der Insulinresistenz, der Entwicklung der Atherosklerose, sowie weiterer metabolischer Komplikationen diskutieren.

Carmen Gelsinger, Alexander Tschoner, Susanne Kaser, Christoph F. Ebenbichler, Wiener Medizinische Wochenschrift 15/16/2010

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