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Vor allem bei Männern erhöhte das tierische Fett die Blutfettwerte nicht. Inwiefern Hormone dabei eine Rolle spielen, wird demnächst untersucht.
 
Allgemeinmedizin 16. Februar 2010

Butter ist besser als ihr Ruf

Im Vergleich zu pflanzlichen Ölen erhöhen sich Blutfettwerte durch Butter nicht so sehr wie erwartet – im Gegenteil.

Hohe Blutfettwerte erhöhen die Cholesterinwerte und führen so zu Atherosklerose und Herzinfarkten. Dass aber Butter die Werte nach dem Essen weniger erhöht als Olivenöl, Rapsöl und Leinsamenöl, vor allem bei Männern, ist ein überraschendes neues Ergebnis.

19 Frauen und 28 Männer wurden von Forschern der schwedischen Lund University dazu verdonnert, einen Tag zu fasten, dann eine Mahlzeit mit unterschiedlichen Fetten – 35 Gramm Butter, Ölivenöl oder Raps- und Leinsamenöl – einzunehmen und wieder zu fasten. Nach dem Essen wurden ihnen nach einer, drei, fünf und sieben Stunden Blutproben abgenommen. „Olivenöl wurde gründlich untersucht, und seine Vorteile wurden oft besungen. Die Tatsache, dass Butter das Cholesterin im Blut auf lange Sicht erhöht, ist bekannt, während die kurzzeitigen Effekte nicht so gut untersucht sind“, erklärt die an der Studie beteiligte Doktorandin Julia Svennsson. „Olivenöl ist gut, das ist sicher, aber unsere Ergebnisse weisen darauf hin, dass unterschiedliche Fette unterschiedliche Vorteile haben können.“

Die Erklärung, die sich dafür anbietet, ist, dass 20 Prozent des Fetts aus der Butter aus kurz- und mittelkettigen Fettsäuren besteht, die direkt Energie liefern und daher die Blutfettwerte kaum beeinflussen. Eine weitere Vermutung ist, dass Intestinalzellen Fette aus der Butter leichter und in höherem Maße aufnehmen als die langkettigen Fette aus pflanzlichem Öl. Allerdings steigert Butter den Anteil von freien Fettsäuren im Blut.

 

Quelle: Lund University, Schweden.

  • Herr Doctor Nabil Deeb, 24.01.2011 um 20:39:

    „Vermindern die Pflanzenwirkstoffe Antioxidans das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes Mellitus Typ 2 und seine Folgen ? !


    Nabil DEEB
    Arzt – Physician – Doctor
    PMI-Registered Doctors'Association
    53140 Bonn / GERMANY


    Die Pflanzenwirkstoffe Antioxidans Resveratrol, Olivenpolyphenole (Oleuropein, Hydroxytyrosol) und Lycopin wirken sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System, den Fett- und Cholesterinstoffwechsel, die Vorbeugung von Krebs, entzündlichen Prozessen sowie auf die Lebensverlängerung von Zellen aus .

    Resveratrol gehört zu den besonders hoch wirksamen Radikalfängern aus der Natur und ist daher in der Lage, oxidativen Stress zu minimieren. Zudem besitzt es die Eigenschaft eines ambiphilen Antioxidans, da es sowohl fett- als auch wasserlöslich ist. Aufgrund der vielfältigen pharmakologischen Wirkungen von Resveratrol werden Risikofaktoren betreffend Herz, Gefäße, Blutdruck, Demenz und entzündliche Prozesse vermindert.


    Pharmakologische Wirkungen von Resveratrol :-

    1.- schützt vor Herz- und Gefäßverkalkung (Demenz)
    2.-HDL, LDLØ
    3.-direkte und indirekte gefäßerweiternde Wirkung
    4.-Hemmung der Thrombozytenaggregation
    5.-chemopräventiv (Darm, Brust, Prostata, Haut, Lunge)
    6.-Antitumorwirkung (Tumorwachstum gehemmt, Apoptose gefördert)
    7.-entzündungshemmend (COX1- und COX2-Hemmung)
    8.-starkes Antioxidans (sowohl fett- als auch wasserlöslich)
    9.-dosisabhängige phytoöstrogene Effekte
    10.-Lebensverlängerung von Zellen (Anti-Aging)


    Bioverfügbarkeit:-

    Auch sehr hohe Dosen (25 mg) oral verabreichtes trans-Resveratrol werden noch mit etwa 70% absorbiert. Dessen Plasmahalbwertszeit bzw. seiner bekannten Metaboliten liegt bei durchschnittlich 9 Stunden. Nur ein geringer Anteil von Resveratrol bleibt dabei unverändert im Plasma. Diesbezüglich dürften potenziell aktive, zum Teil unbekannte Metaboliten für die vielfältigen pharmakologischen Wirkungen verantwortlich sein. Der Resveratrol-Abkömmling Piceatannol besitzt etwa die 1000fache antioxidative Kapazität von trans-Resveratrol. Ein Großteil der oral verabreichten Dosis wird sulfatiert oder glucuronitiert im Harn wiedergefunden.

    Die antioxidative Potenz von Polyphenolen, Flavonoiden und Stilbene-Derivaten könnte somit auch immunmodulatorisch von Bedeutung sein, Substanzen wie Resveratrol wurden bereits mehrfach als antiinflammatorisch wirksam beschrieben. So weisen die österreichischen Beobachtungen darauf hin, dass antioxidative Weininhaltsstoffe neben der direkten Entgiftung von ROS auch deren Bildung durch Unterdrükkung der Interaktion zwischen T-Zellen und Makrophagen vermindern .

    Diese o.g. wissenschaftlichen Tatsachen stammen aus den internationalen wissenschaftlichen Veröffentlichenungen und unseren Beobachtungen in den mediterranen Ländern .

    Mediterrane Bevölkerungsgruppen weisen aufgrund ihrer gesunden Ernährung eine höhere Lebenserwartung auf.

    Diesbezüglich kommt neben Omega-3-Fettsäuren insbesondere den sekundären Pflanzenstoffen Resveratrol, Olivenpolyphenolen (Oleuropein, Hydroxytyrosol) und Lycopin ein bedeutender Stellenwert in der Prävention altersbedingter Erkrankungen zu.

    Eine sehr kleine inverse Assoziation zwischen der Einnahme insgesamt Obst und Gemüse und Krebsrisiko wurde in EPIC-Studie „“ EPIC-Studie im Journal of the National Cancer Institute (JNCI 2010; doi: 10.1093/jnci/djq072 „“ beobachtet. Angesichts der geringen Größe der beobachteten Assoziationen, ist Vorsicht bei der Interpretation der EPIC-Studie zu empfehlen .

    Vermindern die Pflanzenwirkstoffe Antioxidans das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes Mellitus Typ 2 und seine Folgen ? !

    Reduce the antioxidant plant compounds the risk of heart attack, stroke, diabetes mellitus type 2 and its consequences? !
    Réduire l'usine de composés antioxydants le risque de crise cardiaque, accident vasculaire cérébral, de diabète sucré de type 2 et ses conséquences ? !
    Minska antioxidant ämnen från växter risken för hjärtinfarkt, stroke, diabetes mellitus typ 2 och dess konsekvenser ? !

    Reduser antioksidant plantesammensetninger risikoen for hjerteinfarkt, hjerneslag, diabetes mellitus type 2 og dens konsekvenser ? !



    Literatur beim Verfasser.


    Mit freundlichen kollegialen Grüßen

    Ihr

    Nabil DEEB
    Arzt – Physician – Doctor

    PMI-Ärzteverein e.V.
    Palästinamedico International Ärzteverein – ( P M I ) e.V.
    Palestine Medico International Doctors Association ( P.M.I.) registered association.

    Department of Medical Research
    Département de la recherche médicale

    P.O. Box 20 10 53
    53140 Bonn – Bad Godesberg / GERMANY

    &


    Nabil DEEB
    Arzt – Physician – Doctor

    PMI-Ärzteverein e.V.
    Palästinamedico International Ärzteverein – ( P M I ) e.V.
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