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Allgemeinmedizin 1. April 2011

Service: Das Projekt im Überblick

Neun Monate lang soll das System getestet, dann verbessert und schließlich kommendes Jahr auf ganz Österreich ausgedehnt werden.

Beteiligte Regionen

Beteiligt an den Pilotprojekten sind:


- Oberösterreich (Bezirke Wels, Wels-Land, Eferding und Grieskirchen),
- Wien (Donaustadt und Floridsdorf) und
- Tirol (Bezirke Reutte, Imst und Landeck).

Dort nehmen insgesamt etwas mehr als hundert Ärzte, etwa 50 Apotheken und in jeder Region mindestens ein Krankenhaus teil. In Wie ndas  SMZ- Floridsdorf und  SMZ-Ost; in Oberösterreich das Klinikum Wels-Grieskirchen und in Tirol das Bezirkskrankenhaus Reutte, das Krankenhaus St. Vinzenz/Zams und die Uniklinik Innsbruck.

Patientenzustimmung

Für die Patienten - die Krankenversicherten - ist die Teilnahme in den jeweiligen Regionen kostenlos und freiwillig. Sie müssen zunächst einmal beim Arzt oder Apotheker schriftlich ihrer Beteiligung zustimmen sowie jeweils mündlich bei Benützung des Systems. Es funktioniert über die E-Card. Daten werden auf der E-Card nicht gespeichert.

Software für Ärzte und Apotheker

Das Ziel: Es soll jenes EDV-System erprobt werden, über das Arzneimittelverschreibungen und Medikamentenabgabe für die auf freiwilliger Basis teilnehmenden Patienten sicherer gemacht werden soll. Dazu erhielten Ärzte, Apotheker und Spitäler die entsprechende Software, damit die teilnehmenden Partner im Bedarfsfall aufrufen können, welche Arzneimittel der Patienten verschrieben und eventuell zusätzlich (rezeptfrei) in der Apotheke gekauft hat.

Mehrfachverschreibungen und Wechselwirkungen

Verzeichnet werden soll auch, welche Arzneimittel in der Apotheke für den einzelnen Patienten wirklich abgegeben wurden. Es erfolgt eine Prüfung auf potenzielle Wechselwirkungen und - besonders für die Koordination der ärztlichen Verschreibungen wichtig - auf eventuelle Mehrfachverschreibung eines Medikaments, zum Beispiel durch Hausarzt und Facharzt.

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