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Chirurgie 13. Jänner 2016

Fazit für die Praxis

Thorakale Stich- und Penetrationsverletzungen erfordern ein schnelles Handeln der behandelnden Ärzte und Pflegekräfte. Auch auf den ersten Blick harmlose Verletzungen können, aufgrund der nicht vorhersehbaren Verläufe der Stichkanäle, einen erheblichen Begleitschaden mit sich führen.

Bei noch in situ befindlichen Fremdkörpern sind diese zu belassen und ohne jegliche Manipulation steril abzudecken. Falls sich aufgrund des klinischen Bildes der Patientin ein Hinweis auf eine Organverletzung findet, ist eine Notfalloperation essenziell. Hier sind die Exploration mit Débridement, Spülung und gegebenenfalls die Entfernung des Fremdkörpers die Mittel der Wahl.

Zusätzlich darf auch in einer Notfallsituation der chirurgische Standard der Wundbehandlung, welcher die Überprüfung von Tetanusschutz sowie antibiotische Abdeckung des Patienten beinhaltet, nicht außer Acht gelassen werden.

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