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Allgemeinmedizin 4. Februar 2013

Tee und Bonbons lindern Husten

Tees sind für hustende Kunden eine wirksame Zusatzempfehlung. Auch für Hustenbonbons gibt es gute Argumente. Tees sind eine der bewährten begleitenden Maßnahmen bei Husten. Ihre Inhaltsstoffe können sowohl den Hustenreiz lindern, als auch entkrampfen. Schleimdrogen wie Eibischwurzeln wirken dabei am besten, wenn sie als Kaltauszug zubereitet werden.

Tees sind für hustende Kunden eine wirksame Zusatzempfehlung. Auch für Hustenbonbons gibt es gute Argumente. Tees sind eine der bewährten begleitenden Maßnahmen bei Husten. Ihre Inhaltsstoffe können sowohl den Hustenreiz lindern, als auch entkrampfen. Schleimdrogen wie Eibischwurzeln wirken dabei am besten, wenn sie als Kaltauszug zubereitet werden.

Dazu werden 2 g Eibischwurzeln (1 TL) mit zirka 150 ml Wasser übergossen und ein bis zwei Stunden stehen gelassen. Der Auszug wird dann kurz erhitzt, abgeseiht und getrunken. Thymiankraut oder Süßholzwurzel hingegen werden gleich mit siedendem Wasser übergossen und nach zehn bis 15 Minuten abgeseiht.

Alternativ können Patienten auch Teebeutel mit Drogen in Arzneibuchqualität oder Bronchialtees in Pulverform empfohlen werden. Dr. Erwin Häringer aus München zieht jedoch lose, selbst verschriebene Teemischungen vor: „In Abstimmung mit einem Apotheker kann man dabei ganz verschiedene Mischungen zusammenstellen, sodass die Patienten ihren eigenen, individuellen Tee erhalten.“

Eine gute Hustentee-Mischung enthält etwa: 25 Teile Eibischwurzel, 10 Teile Fenchelfrüchte, 10 Teile Isländisch Moos, 15 Teile Spitzwegerichkraut, 10 Teile Süßholzwurzel, 30 Teile Thymiankraut.

Ebenfalls über einen Placeboeffekt hinaus bei rauem Hals und Hustenreiz geht die Wirkung zuckerhältiger Hustenbonbons oder des alten Hausmittels warme Milch mit Honig. Denn das visköse Zuckergemisch in diesen reizlindernden Zubereitungen legt sich auf entzündete Areale im Rachen und freiliegende Fasern der Hustenrezeptoren. Der „einhüllende“ Effekt hält allerdings nur maximal 30 Minuten an.

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