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Allgemeinmedizin 4. Dezember 2012

Nur mit Beratung

In Deutschland bestätigte jetzt das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig: Auch in Zukunft bleibt die Selbstbedienung bei rezeptfreien Medikamenten verboten.

Das Verbot sei durch hinreichende Gründe des Gemeinwohls gerechtfertigt und verhältnismäßig, so das Bundesverwaltungsgericht. Es diene dazu, eine unkontrollierte Arzneimittelabgabe zu verhindern und sicherzustellen, dass der Kunde sachgerecht informiert und beraten würde. Das minimiere das Risiko, dass ein ungeeignetes Medikament zur Anwendung käme oder ein an sich geeignetes Präparat fehlerhaft angewendet würde. Zugunsten einer Aufhebung des Selbstbedienungsverbots könne auch die Einführung des Versandhandels nicht herangezogen werden. Auch dort unterliege die Abgabe der Arzneimittel der Kontrolle durch einen Apotheker. „Die Entscheidung ist daher eine wichtige Klarstellung im Sinne des Patientenschutzes und der Arzneimittelsicherheit“, sagte Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer.

Quelle: www.abda.de

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