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Pulmologie 7. Mai 2013

Allergie-Risiko-Check

Früherkennung, um Asthma zu verhindern

Allergien verschlechtern nicht nur die Lebensqualität der Betroffenen, sondern können unbehandelt auch zu allergischem Asthma führen. Zur individuellen Abklärung des Risikos führen die Wiener Apotheker derzeit in Kooperation mit der Österreichischen Lungenunion einen kostenlosen Allergie-Risiko-Check durch.

Eine allergische Rhinitis gilt als Risikofaktor für die spätere Entstehung von Asthma. Dennoch wird eine Allergie häufig ignoriert und nicht adäquat behandelt. Bei schätzungsweise 45 Prozent der Patienten wird keine Diagnose erstellt. Noch bis 8. Juni läuft daher bei den Wiener Apothekern die Früherkennungs-Aktion. Die Apotheke ist häufig der erste Ansprechpartner bei allergischen Erkrankungen. Viele Patienten erkennen ihre Erkrankung nicht oder möchten die Beschwerden mittels Selbstmedikation behandeln.

„In der Apotheke werden Patienten mit allergischen Symptomen vom Apotheker angesprochen und auf ein mögliches Allergie-Risiko hingewiesen. Gemeinsam mit dem Patienten füllt der Apotheker einen standardisierten Screening-Fragebogen aus und berechnet den individuellen Allergierisiko-Wert. So lässt sich erheben, ob es sich bei den Beschwerden um eine Allergie handeln könnte“, erklärt Mag. pharm. Andrea Vlasek, Präsidentin der Apothekerkammer Wien. Bei erhöhtem Risiko für eine Allergie, wird dem Patienten eine ärztliche Abklärung empfohlen.

Der Fragebogen dient nicht nur zur Abklärung des persönlichen Allergierisikos, sondern auch für die Gewinnung statistischer Daten. Die Ergebnisse werden im Rahmen des internationalen World Allergy Congress im Juni in Mailand präsentiert“

PA Apothekerkammer, Apotheker Plus 4/2013

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