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APA-Artikel 14. Juni 2012

Ärzte erhoffen gute Zusammenarbeit mit Wiener Patientenanwaltschaft

Wiens Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres gratuliert der derzeitigen Gemeinderätin Sigrid Pilz zum neuen Job als Wiener Pflege- und Patientenanwältin.

 

Und: "Wir hoffen, dass Frau Pilz, so wie ihre Vorgänger, der Rolle der Patientenanwaltschaft als Mittlerin zwischen Ärztinnen und Ärzten sowie Patienten mit großem Einsatz und Engagement nachkommen wird."

Für eine künftige positive Zusammenarbeit sind allerdings, so Szekeres, die ersten und durchaus kritischen Äußerungen von Pilz, denen zufolge sich die Ärztekammer nicht als Vertreterin der Patienten aufspielen solle, "alles andere als wirklich dienlich". Denn: "Selbstverständlich vertritt die Ärzteschaft die Interessen der Patienten. Dass es uns um das Wohl unserer Patienten geht, bringt unser Beruf nun einmal mit sich." Der zukünftigen Patientenanwältin sollte daher klar sein, dass sie Patienteninteressen nur dann gut vertreten könne, wenn dies im Konsens mit der Ärzteschaft geschehe, betonte Szekeres.

Motivation für die Wahl des Arztberufs sei es, Patienten zu helfen. Deshalb kämpften Ärztinnen und Ärzte, und somit auch die Ärztekammer als Vertreterin der Ärzteschaft, gemeinsam mit Patientenvertretern und Patientenanwälten "selbstverständlich Seite an Seite für die Interessen der Patienten". In diesem Sinne dienten Ärztinnen und Ärzte, ähnlich wie Patientenanwälte, den Patienten, daher sollte es hier auch keine Spaltungstendenzen geben.

Szekeres hofft, dass das "traditionell gute Einvernehmen zwischen Ärztekammer und Patientenanwaltschaft in Wien auch künftig prolongiert wird".

apa.at

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