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Innere Medizin 17. April 2008

3 Punkte mit Online-Fortbildung über Adipositas erzielen

 

  • www.cme-adipositas.at: Für jedes absolvierte Modul gibt es bis zu drei DFP-Punkte
  • Aktuell gibt es bis zu 15 Punkte auf der Plattform zu holen
  • Online-Fortbildung zu Adipositas widmet sich einer der größten medizinischen Herausforderungen der nächsten Jahre
  • DFP-Punkte unter www.meindfp.at verwalten

Die Online-Fortbildungsplattform www.cme-adipositas.at lockt mit einem zusätzlichen Bonus für alle Ärzte, die auf der Suche nach Weiterbildung sind: Für jedes absolvierte Modul erhält man bis zu drei Punkte, die auf das DFP-Konto* gutgeschrieben werden. Auf der Website sind aktuell 15 Punkte zu lukrieren, das Angebot an Aus- und Weiterbildung wird regelmäßig erweitert.

Österreichischen Ärzten ist es gestattet, innerhalb von drei Jahren mit Online-Fortbildung bis zu 100 Punkte für ihr DFP-Zertifikat zu sammeln. Gesammelte DFP-Punkte sind seit kurzem besonders leicht zu verwalten: Unter www.meindfp.at können Ärzte alle Fortbildungspunkte online sammeln und zentral verwalten.

Website informiert über Diagnose und Therapie der Adipositas
www.cme-adipositas.at startete Anfang April 2007 mit dem Ziel, österreichische Ärzte maßgeblich über die Krankheit Adipositas weiterzubilden. Auf der Website findet man zahlreiche Informationen zum Krankheitsbild Adipositas, zu möglichen Komplikationen und Folgekrankheiten sowie zur Prävention und zu Behandlungsmöglichkeiten von Adipositas. Zudem bietet die Seite ein besonders umfangreiches Informationsservice: Links, Termine und FAQs zum Thema.

Bereits 80.000 adipöse Personen in Österreich
Die krankhafte Fettsucht, Adipositas, breitet sich in Österreich aus: Mehr als 800.000 Österreicher sind übergewichtig, geschätzte 80.000 davon gelten als morbid adipös, also krankhaft übergewichtig (Body Mass Index >40). Österreich liegt im internationalen Vergleich an sechster Stelle, wenn es um den Anteil der Fettleibigen in der Bevölkerung geht. „Ich schätze, dass allein in Wien zwischen 30.000 und 50.000 krankhaft fettleibige Patienten leben“, meint der Wiener Adipositas-Spezialist OA Univ.Doz. Dr. Stefan Kriwanek , „viele der Adipositas-Erkrankten wissen noch gar nicht, dass ihre Krankheit behandelbar ist und es effektive Methoden gibt, das Gewicht zu reduzieren.“ Kriwanek ist leitender Oberarzt der chirurgischen Abteilung der Krankenanstalt Rudolfstiftung und führt selbst 120 Adipositas-Operationen im Jahr durch.

Therapie der Adipositas obliegt dem behandelnden Arzt
Die krankhafte Fettsucht ist nicht zu unterschätzen: Mit Adipositas einherschreitende Begleiterkrankungen, etwa Hypertonie, Schlaf-Apnoe, Rückenprobleme oder Diabetes mellitus Typ 2, belasten den Organismus des fettsüchtigen Patienten enorm, dies kann sich sogar bis zur Lebensbedrohlichkeit steigern. Aufgrund der Bandbreite der Begleiterscheinungen, die in zahlreiche medizinische Fachgebiete hineinreichen, ist hier speziell das Wissen niedergelassener Ärzte gefragt. Sie tragen in der Beratung und Begleitung ihrer Patienten bei der Auswahl der geeigneten Therapie im Kampf gegen das Übergewicht eine wichtige Rolle.

Weitere Informationen gibt es unter www.cme-adipositas.at

 

* DFP = Diplom-Fortbildungsprogramm der Österreichischen Ärztekammer

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