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Praxis 15. Mai 2007

Lohnsteuerausgleich nicht vergessen

Auch Lohnsteuerpflicht kann zu Steuerrückzahlungen führen. Fast jeder Arbeitnehmer hat Möglichkeiten, den einen oder anderen Steuereuro für sich zurückzuholen.

Dienstnehmern wird die Lohnsteuer laufend vom Arbeitslohn abgezogen. Wer nicht das ganze Jahr über beschäftigt war oder ungleichmäßig hohe Bezüge erhalten hat, könnte sich einiges vom Fiskus zurückholen. Zudem hat fast jeder Arbeitnehmer auch Abschreibposten, die erst im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung zu einer Steuerrückzahlung seitens des Finanzamtes führen. Dies gilt für Personal in Arztordinationen genauso wie für Ärzte, die ihr Einkommen aus einem Angestelltenverhältnis beziehen. Als absetzbare Werbungskosten kommen bei Ärzten etwa Fachliteratur, Aus- und Fortbildungskosten, Computer, Kosten für die beruflich veranlasste Verwendung des privaten Internetanschlusses und anderes in Betracht. Sonderausgaben sind beispielsweise Versicherungsprämien für freiwillige Personenversicherungen wie Kranken-, Unfall- oder Pensionsversicherung, Kosten für Wohnraumschaffung oder Wohnraumsanierung, Ausgaben für junge Aktien, Kirchenbeiträge oder Steuerberatungskosten. Außergewöhnlichen Belastungen sind beispielsweise Arzt- und Krankenhaushonorare, Kosten für Medikamente, Heilbehelfe oder Zahnersatz und Kosten für die auswärtige Berufsausbildung der Kinder. Auch Aufwendungen, die beispielsweise aus Schäden aufgrund der Schneekatastrophe 2006 erwachsen sind, fallen darunter.

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