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Praxis 8. November 2006

Auf den Spuren von Online-Lexika 

Wer hat nicht seine persönlichen Nachschlagewerke im Regal am liebsten - abgegriffen und mit Eselsohren versehen? Das Internet ergänzt dabei das, was aus alten Schmökern nicht mehr herauszuholen ist. Der medizinische User ist am neuesten Stand und besitzt die Möglichkeit, sowohl die amerikanische als auch die österreichische Nationalbibliothek ins Haus zu holen. 

Sammeln der Lieblingsseiten

Sich im großen World Wide Web sofort einen Überblick über die gesamte Literatur seines Fachgebietes zu verschaffen, scheint unmöglich. Man sollte sich jedoch mit der Zeit einige wichtige Seiten als Favoriten anlegen. Und so wird's gemacht: Sollten Sie gerade auf einer interessanten Webseite sein, klicken sie auf Favoriten, beantworten Sie die Frage, ob Sie die Seite zu den Favoriten hinzufügen möchten, und schon können Sie problemlos am linken Rand ihre Lieblingsseite anklicken. Wollten Sie immer schon wissen, was das Internet an Lexika zu bieten hat? Dann fügen Sie doch gleich folgende Seiten zu Ihren Favoriten hinzu: www.emedicine.com, www.medlink.at, www.roche-lexikon.de, www.britannica.com und www.wissen.de

Das englische Professional and Medicine Journal www.emedicine.com stellt sich als äußerst umfangreich dar. Die Suchfunktion dieser Seite ist sehr komfortabel: Bei der Eingabe von "Hepatitis" erscheint eine Liste mit 100 Dokumenten. Der User erfährt, in welcher Ausgabe das gewünschte Thema erschienen ist, und kann sich zu weiteren Fachartikeln durchklicken. Die Registrierung ist Pflicht und für Privatpersonen gratis.
Haben Sie schon einmal medizinische Atlanten im Internet gefunden? Über die österreichische Seite www.medlink.at, unter Bibliotheken und Atlanten, kommt man zu einem Atlas der Gastroenterologischen Endoskopie, zu einer Einführung in die bildgebende Diagnostik der Lunge der Universität Bremen als auch zu "David", einem "Online Atlas of Human Anatomy for Clinical Imaging Diagnosis", und zum Dermatologie-Atlas der Universität Erlangen.
Eine wahre Fundgrube sind die Links zu Bibliotheken aus den Fachbereichen der Medizin. Darunter sind auch einige österreichische Webadressen zu finden - wie beispielsweise die österreichischen Zentralbibliothek für Medizin in Wien. Auch englische Nachschlagewerke wie die Enzyklopädie Medizin-worldwide oder die National Library of Medicine, USA, können ausfindig gemacht werden. Eine gute Ergänzung ist das Roche Lexikon Medizin, www.roche-lexikon.de.  Diese Informationsbasis zu Medizin und Gesundheit umfasst 100.000 suchbare Einträge, über 40.000 englische Fachbegriffe und über 2.000 Abbildungen und Tabellen. Der Inhalt wird wöchentlich aktualisiert. 
Eine wertvolle Ergänzung für Mediziner ist die Seite www.britannica.com, in der unter anderem die besten Websites zum gewünschten Begriff aufgelistet werden, weiters www.wissen.de, auf der es attraktive und benutzerfreundliche Fremdwörter-Lexika in Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch gibt. 

Cornelia Mayr, Ärzte Woche 31/2002

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