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Praxis 30. Oktober 2006

Visitenkarte: Homepage

Die bereits im Sommer beschriebene Studie der Fessel GfK über die Nutzung von PC und Internet durch Praktiker und Internisten ergab, dass erst 17 Prozent der österreichweit befragten Mediziner über eine Praxis-Homepage verfügen. Der Bedarf an Information und der Wunsch der Patienten nach Auffindbarkeit der Ärzte und Ärztinnen im Internet stellt sich doch stetig ansteigend dar. 

Seit Oktober 2000 beschäftigen wir uns eingehend mit dem Thema der Präsentation der Mediziner im Web. Bisher wurden 62 Homepages von Ordinationen durchgecheckt und in der ÄRZTE WOCHE vorgestellt. Die Qualität der Präsentationen liegt dabei breit gestreut auf der Skala von mäßig bis hervorragend.

In der Serie "Medical Webber" finden unsere Leser die intensive Auseinandersetzung mit dem Internet seitens der Ärzte und Ärztinnen. In bisher 27 veröffentlichten Gesprächen wurde unter anderem regelmäßig nach der Einschätzung und dem Wert einer eigenen Praxis-Homepage gefragt. Die meisten unserer Gesprächspartner präsentieren Ihre Ordination bereits im Netz. Mit nahezu 100-prozentiger Einhelligkeit bekunden die Kollegen, dass eine Homepage für jeden niedergelassenen Arzt wichtig ist. Die Kommentare reichen von: "Die Homepage ist wichtig" über "Sie ist von zunehmender Bedeutung" bis "Die Homepage ist Teil des Image der Praxis". Aus mehreren Mündern kam, dass die Internetpräsenz zur Ordination gehört wie eine Visitenkarte und ein Ordinationsschild.

Was in der Web-Präsentation enthalten sein soll, wurde ebenso einstimmig wiedergegeben: Vorstellung des Arztes mit Bild, Auffindbarkeit der Praxis, am besten mit Lageplan, Kontakt zum Mediziner, Vorstellung des Teams und das als wichtigste Merkmal geltende Leistungsspektrum. 
Die Bedeutung liegt des weiteren in der Auffindbarkeit, was durch Suchmaschinen und Eintrag in speziellen Listen gegeben ist, und in dem Informationstransfer zum Patienten. Einige unserer Gesprächspartner erzählen schließlich, dass durch die Praxis-Homepage neue Patienten dazu gekommen sind. Für Ordinationen, die schon gut ausgelastet sind, mag eine Web-Visitenkarte in dieser Hinsicht weniger wichtig sein, doch für Neugründungen und Wahlarzt-Praxen kann ökonomischer Vorteil durch die Existenz im Internet geschaffen werden.

Einfach ins Netz

Den kundigen medizinischen Usern ist somit längst klar, worauf es ankommt. Viel zu wenige niedergelassene Praxen sind allerdings im WWW anzutreffen. Daraufhin hatten wir beschlossen, Unterstützung zu bieten und ein niederschwelliges Angebot zu schaffen, damit die Ordinationen kostengünstig ihren Platz im Web bekommen können. 
Welche Varianten und Möglichkeiten zur Verfügung stehen, kann detailliert unter www.aerztewoche.at/homepageservice nachgelesen werden.

 Gabriele Sprung

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