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Praxis 11. April 2006

Kilometergelder dürfen aufgerundet werden

Schuld ist der Euro. Das Kilometergeld wurde mit Hundertstel Cent festgelegt. Ein Aufrunden dieses Betrages wurde nun nachträglich genehmigt.

Bis zum 27. Oktober 2005 konnte bei betrieblich veranlassten Fahrten mit dem eigenen PKW gegen-über der Finanzverwaltung Kilometergeld in Höhe von 0,356 Euro als Betriebsausgabe geltend gemacht werden. Da kein Mensch mit Hundertstel Cent rechnet, hat die Finanz jetzt offiziell verfügt, dass das Aufrunden des Kilometergeldes auf volle Cent (0,36 Euro), und zwar auch rückwirkend, möglich ist. Somit ist es seit dem 28. Oktober 2005 für Unternehmer zulässig, das Kilometergeld in Höhe von 0,376 Euro als Betriebsaus-gabe in Abzug zu bringen. Auch hier ist nun die rückwirkende Abzugsfähigkeit mit 0,38 Euro pro Kilometer möglich. Bestehen bleibt weiterhin allerdings die steuerliche Absetzbarkeit von Kilometergeld für maximal 30.000 betrieblich gefahrene Kilometer pro Jahr bestehen. Als Nachweis für die betrieblichen Fahrten verlangt die Finanz die Führung eines Fahrtenbuches mit folgenden Angaben: Datum, Kilometeranzahl, Ausgangs- und Zielpunkt sowie Zweck jeder einzelnen Fahrt. Die Verwendung eines Fahrtenbuches wird dringend empfohlen.

www.leonhart.at

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