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Praxis 1. Dezember 2006

Guidelines zur gesundheitsökonomischen Evaluation Konsenspapier

GRUNDLAGEN: Die evaluative Gesundheitsökonomie ist ein junges Forschungsgebiet der Gesundheitsökonomie. Kosten-Effektivitätsentscheidungen zur systematischen Entscheidungsfundierung spielen besonders für die politischen Entscheidungsträger eine immer wichtigere Rolle. Insbesondere, da der Einsatz innovativer medizinischer Technologien für Diagnose, Therapie und Prävention in den letzten Jahren rapide stieg und somit zu einer Zunahme der Finanzierungsproblemen im österreichischen Gesundheitssektor führte. Daher muss die Entscheidungsfindung durch die Einführung systematischer, analytischer Methoden unterstützt werden. METHODIK: Bei der Durchführung gesundheitsökonomischer Evaluationen steht die valide und vor allem transparente Durchführung gemäß den Methoden des internationalen state-of-the-art an vorderster Stelle. Aus diesem Grund wurden gesundheitsökonomische Guidelines für Österreich entwickelt. Dabei muss auf der einen Seite darauf geachtet werden, dass bestimmte Standards eingehalten werden, auf der anderen Seite, muss genügend Platz für individuelle Problemlösungen und den methodischen Fortschritt gelassen werden. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Entwicklung von Guidelines für gesundheitsökonomische Evaluationen stellt einen bedeutenden Durchbruch in Österreich dar.

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