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Praxis 21. November 2005

Softwarewechsel ist eine heikle Sache

Volle Datenkonvertierbarkeit ist Voraussetzung für einen Softwarewechsel. Diese Option sollte schon bei der Erstanschaffung einer EDV-Anlage bedacht werden.

Beim Umstieg von einem Softwareprogramm auf ein anderes gibt es immer wieder Probleme mit der so genannten Datenkonvertierbarkeit. Einige Anbieter verhindern vorsätzlich den Datentransfer, in der Hoffnung auf stärkere „Kundenbindung“. Diese Datenkonvertierbarkeit ist ein Qualitätsmerkmal für Firmen und Programme, die ihre Kunden nicht knebeln müssen, sondern mit fairen Methoden am Markt auftreten. Bis vor wenigen Jahren war diese Datenkonvertierbarkeit nicht prüfbar. Die Ärztekammer für Niederösterreich hat daher ein Datenkonvertierbarkeits-Zertifikat inszeniert. Das Problem dabei ist leider, dass Verstöße gegen diese Regelung derzeit nicht sanktioniert werden. Diese Agenda soll allerdings demnächst reformiert und in die Hände des Hauptverbandes gelegt werden – ein Ergebnis bleibt abzuwarten. Es liegt also immer noch im Verantwortungsbereich des Anwenders, sich diese Informationen zu beschaffen. Einzig die Ärztekammer für Niederösterreich weiß Bescheid und gibt gerne telefonisch Auskunft.

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