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Praxis 21. November 2005

Ärzte Woche e-card-Dialog I

Welche Infrastruktur wird benötigt, um am e-card-System teilnehmen zu können?
Im Zuge des Rollout werden in den Ordinationen der Vertragspartner eine Splitter-Box (teilt GIN-Zugang in Sprach- und Datenkanal auf), ein ADSL-Router (Datenanknüpfungspunkt für GIN), ein GINA (GesundheitsInformations-Netz-Adapter) sowie die gewünschte Anzahl von Kartenlesegeräten installiert. Nach erfolgter Installation führt der Rollout-Techniker des Telekommunikations-Providers die Inbetriebnahme der Komponenten und anschließend eine technische Einweisung des Vertragspartners durch.
Liegt keine Arzt-EDV vor, sind zusätzlich ein Bildschirm und eine USB-Tastatur notwendig. Im Prinzip genügt ein vorhandener analoger Telefon-anschluss, denn ein ADSL-Anschluss kann parallel über eine analoge oder über eine ISDN-Leitung geführt werden. Wo ADSL nicht verfügbar ist, wird eine ISDN-Ersatzschaltung angeboten. Weitere Vorbereitungen wie Stemmarbeiten sind in aller Regel nicht notwendig. Die Provider werden jedoch im Vorfeld alle notwendigen Vorkehrungen treffen, so dass eine effiziente und erfolgreiche Installation vor Ort gewährleistet ist.

Der Rollout inklusive Einschulung fällt in die Haupturlaubszeit. Wird es möglich sein, den Installationstermin rechtzeitig zu verschieben?
Das Zeitfenster der Installation liegt je nach Bezirk zwischen einer und vier Wochen. Vertragsärzte werden etwa drei Monate vor der geplanten Installation einen Brief erhalten. Im Anschluss an diesen Brief sollte der Arzt den Provider seiner Wahl kontaktieren und das GIN (Gesundheits-Informations-Netz) bestellen. Bei der Bestellung vereinbart der Vertragsarzt einen Installationstermin mit dem Provider.

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