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Praxis 10. Oktober 2005

Ärzte Woche e-card-Dialog II

Wie läuft der Ordinationsbetrieb bei Absturz oder Überlastung der Online-Verbindung?
Ist keine Online-Verbindung zum e-card Server möglich, läuft die Applikation auf der GINA im Offline-Modus. Sobald eine Online Verbindung besteht, werden die Daten automatisch mit dem Zentralsystem abgeglichen.

Wie können Verzögerungen verhindert werden, wenn österreichweit aus hun-derten Arztpraxen Online-Abfragen am Server durchgeführt werden?
Die Systemarchitektur des e-card-Rechenzentrums ist dafür ausgelegt, 250 gleichzeitig eintreffende Anfragen pro Sekunde abarbeiten zu können und dabei die maximale Dauer einer Anspruchsprüfung unter fünf Sekunden zu halten. Unter diesen Voraussetzungen kann das e-card-Rechenzentrum für immerhin 15.000 Vertragspartner pro Minute eine Online-Anspruchsprüfung durchführen.

Wie erfolgt das Handling der Karte bei Hausbesuchen?
Wenn sich ein Patient zum Hausbesuch anmeldet, kann bereits zu diesem Zeitpunkt der Fall durch „Behandlungsfall Nacherfassen wegen Hausbesuch“ im e-card-System abgefragt werden. Damit erhält der Arzt bereits vor dem Hausbesuch die Information, ob der Patient versichert und eine Behandlung möglich ist. Sollte der Hausbesuch dann nicht durchgeführt werden, kann diese Konsultation wieder storniert werden. Besteht kein Zweifel an dem Behandlungsanspruch oder ist die Erfassung vor dem Hausbesuch nicht möglich, muss die Dokumentation des Hausbesuches im e-card-System im Nachhinein durch die gleiche Funk-tion vorgenommen werden.

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