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Praxis 12. Dezember 2016

Das ELGA-Domino

Mit den Ordensspitälern ist am Nikolotag das nächste große Segment des heimischen Gesundheitswesens in die E-Health-Welt eingestiegen.

In Salzburg haben am 1. Dezember das Krankenhaus Hallein sowie das Krankenhaus Schwarzach mit der neuen Informationstechnologie begonnen. Bis Ende Jänner 2017 sollen dann alle öffentlichen Salzburger Spitäler mit ELGA arbeiten. In Oberösterreich gehen am 6. Dezember die beiden Spitäler St. Josef in Braunau sowie das Landeskrankenhaus Schärding mit ELGA in Betrieb. Ebenso die „tirol kliniken“ mit den Krankenhäusern Hall und Hochzirl-Natters, die Universitätsklinik Innsbruck, das Krankenhaus St. Johann sowie die Pflegeklinik Tirol. Und auch die elektronische Gesundheitsplattform der Ordenskrankenhäuser (eGOR) beginnt an diesem Tag mit ELGA. Am 6. Dezember sind sich auch die Ordensspitäler ins ELGA-Zeitalter gestartet.

Im Burgenland (Barmherzige Brüder Eisenstadt), in Oberösterreich (Barmherzige Brüder und Schwestern in Linz und Ried), in Salzburg (Barmherzige Brüder Salzburg), in Wien (Barmherzige Brüder, die Vinzenzgruppe mit dem Orthopädischen Spital Speising, dem Krankenhaus Göttlicher Heiland, dem St. Josef Krankenhaus sowie dem Herz-Jesu Krankenhaus) und in der Steiermark (Barmherzige Brüder Graz) werden Befunde via ELGA zur Verfügung gestellt.Die Betriebskrankenkasse der Wiener Verkehrsbetriebe wird ab Mitte Februar 2017 mit seinem Internen und Physikalischen Ambulatorium mit ELGA verbunden sein, nahezu zeitgleich die Verkehrsbetriebe in Oberösterreich mit dem Ambulatorium für physikalische Behandlungen. Niederösterreich, Vorarlberg und das Burgenland starten ebenso in der ersten Jahreshälfte 2017 mit ELGA. Niederösterreich beginnt bereits Mitte Jänner 2017 mit allen Krankenanstalten. Gleichzeitig, voraussichtlich Anfang Februar 2017, startet Vorarlberg mit dem ersten Krankenhaus in Dornbirn.

Bei der IHE-Tagung in Wien gaben E-Health-Beauftragte aus Wien und der Steiermark vor Kurzem ihre Erfahrungen wider. Probleme gebe es vor allem bei Transfers zwischen Spital und Pflegeheim innerhalb eines Gesundheitszentrums, bei den Feinheiten des Opt out und bei der Akzeptanz durch die Ärzte.

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