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Praxis 8. November 2016

Hochgelobte Digitalisierung kann auch belastend sein

Um nicht Schönfärberei zu betreiben - Digitalisierung und ständige Erreichbarkeit können das Familienleben und die Gesundheit stark belasten. Viele vor allem Jüngere sehen neue Techniken im Job aber auch positiv. Das zeigt eine in Berlin vorgestellte Studie der Universität St. Gallen ( bit.ly/2fC0g9x ).

Jeder vierte Arbeitnehmer fühlt demnach sein Privat- und Familienleben durch seine Arbeitsanforderungen beeinträchtigt. Bei Menschen, die nach eigenen Angaben unter Digitalisierung leiden, sind es 39 Prozent.

Digitalisierung berge auch Risiken für Leiden wie Burnout oder Kopfschmerzen, sagte Studienleiter Prof. Dr. Stephan Böhm, Center for Disability and Integration. Digitalisierung sei kein Schreckgespenst, könne aber etwa emotionale Erschöpfung deutlich steigern. Die Studie entstand im Auftrag der Krankenkasse Barmer GEK in Kooperation mit Bild am Sonntag.

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