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Praxis 17. August 2005

Finanz erhöht für 2005 Luxusgrenze für Pkw

Das Finanzministerium hat jetzt doch ein paar Euro locker gelassen – obwohl es um des Österreichers liebstes„Spielzeug“ geht: einen Pkw der Luxusklasse.

Der „Unabhängige Finanzsenat“, die Berufungsbehörde bei Steuer-angelegenheiten, hat hinsichtlich der Pkw-Ausgaben entschieden, dass die „Luxusgrenze“, bis zu der die Anschaffungskosten von betrieblichen Pkw und Kombi steuerlich anerkannt werden, der laufenden Teuerung angepasst werden muss. Würde man dieser Ansicht folgen, dann könnte sich für 2003 ein Grenzbetrag von rund 42.300 Euro, für 2004 sogar einer von mehr als 43.000 Euro ergeben. Das Finanzministerium wollte dieser Rechtsauffassung zunächst nicht beipflichten und hat den Verwaltungsgerichtshof als Höchst- gericht angerufen. Eine neue Verordnung des Finanzministers hat jedoch zwischenzeitlich die Pkw-Luxusgrenze neu geregelt. Demnach wird die Angemessenheitsgrenze für die Anschaffungskosten von Pkw- und Kombinationskraftwagen für 2004 mit 34.000 Euro und ab 2005 mit 40.000 Euro festgesetzt. Die Höchstgrenze des Sachbezugswertes für die PKW-Privatnutzung wird ab 2005 auf 600 Euro (bisher 510 Euro) erhöht.

www.leonhart.at, Ärzte Woche 42/2004

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