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Praxis 17. August 2005

Neue Steueraspekte für Praxisschließung

Ein betrieblich genutzter Gebäudeteil kann unversteuert in das Privatvermögen übernommen werden.

Wer seine Ordination unter einem Dach zusammen mit der privaten Wohnung untergebracht hat, kann unter bestimmten Voraussetzungen den betrieblich genutzten Gebäudeteil unversteuert in das Privatvermögen übernehmen, wenn der Betrieb geschlossen wird. Bisher war eine anschließende Wartezeit von fünf Jahren vorgesehen, in der das Gebäude praktisch brachliegen musste, um eine Versteuerung der stillen Reserven zu vermeiden. Für vor der Pension stehende Ärzte mit Betriebsgebäuden sieht eine geplante Gesetzesänderung eine Erleichterung bei der nachfolgenden Nutzung solcher Gebäudeteile vor. Demnach soll in Zukunft unmittelbar nach Betriebsaufgabe eine kommerzielle Nutzung erlaubt sein, sofern die berufliche Erwerbstätigkeit eingestellt oder auf ein Minimum, und zwar maximal 22.000 Euro Umsatz bzw. 730 Euro Gewinn, eingeschränkt wird.

www.leonhart.at, Ärzte Woche 38/2004

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