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Praxis 17. August 2005

Steuer auf Auslands-Kapitalerträge gesenkt

Seit diesem Zeitpunkt unterliegen ausländische Kapitalerträge, soweit sie bisher höher – nämlich mit dem vollen Einkommensteuersatz – besteuert wurden als vergleichbare inländische Kapitalerträge, generell nur mehr einem Sondersteuersatz von 25 Prozent. Begünstigt durch diese Neureglung sind vor allem ausländische Dividenden, Zinsen aus ausländischen Bankguthaben, Zinsen aus Forderungswertpapieren, die sich auf einem Auslands-depot befinden, sowie Erträge aus Auslandsfonds. Wer in der Zeit seit dem BeitrittÖsterreichs zur Europäischen Union bis zur Gesetzesänderung ab 1. April 2003 Dividenden von Kapitalgesellschaften aus einem EU- Mitgliedsstaat mit dem progressiven Einkommensteuersatz besteuern musste, kann unter Hinweis auf die EuGH-Entscheidung eine Herabsetzung der Einkommensteuer auf 25 Prozent bzw. den halben Durchschnittsteuersatz beantragen. Ist die Veranlagung für einzelne Jahre bereits rechtskräftig geworden, dann ist ein Antrag auf Auf-hebung des Einkommensteuerbescheides innerhalb der fünfjährigen Wiederaufnahmefrist möglich.

www.leonhart.at, Ärzte Woche 32/2004

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