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Praxis 17. August 2005

Gute Chancen für Fachärztezentren

Hoher Besuch im Medicent Salzburg: Maria Rauch-Kallat gab sich die Ehre, mit den Besuchern des Ärztezentrums über sinnvolle Ergänzungen von Spitälern und Fachärztezentren zu sprechen.

Der Geschäftsführer von Medicent Österreich, Gerald Entremont, präsentierte zur Eröffnung der Veranstaltung Mitte Oktober einige Eckdaten zum Unternehmen Medicent. Mittlerweile an vier Standorten in Österreich vertreten, sieht man sich als Betreiber für Dienstleistungen im Bereich ärztlicher Kooperationen als Wegbereiter für die Stärkung des extramuralen Bereiches. Medicent bietet ein innovatives Konzept an, das es Ärzten ermöglicht, medizinische Dienstleistungen zu vernünftigen Kosten auf höchstem Niveau zu bieten, sowohl in der Prävention als auch bei operativen Eingriffen.

Was Medicent denÄrzten bieten kann

So sind an den vier Standorten jeweils Ärzte verschiedener Fachrichtungen vertreten, aber auch Wellness-, Fittness- und Gastronomieeinrichtungen. Den Ärzten wird neben der Möglichkeit der Einmietung umfangreiches Know-how für die Bereiche Management, Marketing, Administration und Time-sharing angeboten. Die Bundesministerin für Gesundheit und Frauen, Maria Rauch-Kallat, sieht den Gesundheitsmarkt als Wachstumsbranche, was alle demografischen Analysen bestätigten. Daher seien auch Verdienstchancen für Ärzte gegeben. Sie ist der Meinung, dass „manches, was derzeit noch in Spitalshand liegt, besser und günstiger von niedergelassenen Ärzten erbracht werden könnte“. Die Zielsetzung der kommenden Jahre müsse daher lauten, so Rauch-Kallat, „eine sinnvolle Lenkung im Sinne einer Kostenoptimierung für das System zu erwirken“.

Kooperationen liegen im Trend

Natürlich muss ein niederschwelliger Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen im Rahmen der sozialen Absicherung jedem Bürger zur Verfügung stehen. Wo sich Anbieter privater Leistungen etablieren können, sei laut Rauch-Kallat auf „Komfort für Patienten“ besonders zu achten. Am Beispiel Medicent bedeutet das die Möglichkeit rascher ambulanter Behandlung in Hotelatmosphäre. Dies geht natürlich wirtschaftlich sinnvoll nur durch ordentliche Auslastung, die mit vernünftigen ärztlichen Kooperationsmodellen sicher leichter zu erreichen ist.

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