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Praxis 17. August 2005

Kostenersatz bei Krankenständen

Dienstgebern wird seit Jahresbeginn ab dem elften Tag des Krankenstandes eines Mitarbeiters die Hälfte des weitergezahlten Entgelts, inklusive Sonderzahlungen, erstattet, und zwar für maximal 42 Kalendertage. Der Antrag dazu ist spätestens innerhalb von zwei Jahren nach dem Ende des Entgeltfortzahlungsanspruches zu stellen und muss folgende Daten enthalten:

  • Name und Adresse des Dienst-gebers.
  • Name und Versicherungsnummer des erkrankten Dienstnehmers.
  • Die Arbeitsverhinderung muss durch eine ärztliche Bestätigung nachgewiesen werden.
  • Rechtsgrundlage, Dauer und Höhe der Entgeltfortzahlung.
  • Beginn des Dienstverhältnisses und Angabe, ob für die Entgeltfortzahlung das Arbeitsjahr oder das Kalenderjahr anzuwenden ist.

Die Zuschüsse werden jeweils im Nachhinein innerhalb eines Monats nach dem Ende des Quartals ausbezahlt, in dem der Antrag gestellt wurde. Werden die Zuschüsse zu Unrecht ausbezahlt, sind diese zurück zu zahlen. Die AUVA kann bei Vorliegen berücksichtigungswürdiger Umstände, beispielsweise der wirtschaftlichen Verhältnisse, auf die Rückforderung ganz oder teilweise verzichten.

www.medtax.at, Ärzte Woche 10/2005

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