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© Foto: Michel Gangne/dpa
Mel Gibson ging zu AA-Meetings – eine Institution, die in vielen Hollywoodfilmen auftaucht.
 
Praxis 25. August 2015

Es endet stets mit einem Bekenntnis

Während es bei Burnout-Selbsthilfegruppen darum geht, wieder Hoffnung zu schöpfen, zählen Anonyme Alkoholiker die Tage, die sie trocken sind.

„Unser Hauptzweck ist, nüchtern zu bleiben und anderen Alkoholikern zur Nüchternheit zu verhelfen.“ Mit dieser Präambel enden in mehr als 100 Landern der Welt Meetings der Anonymen Alkoholiker, kurz AA genannt. Die Hauptaufgabe jeder AA-Gruppe besteht darin, die Information über die Möglichkeit einer Genesung an noch leidende Alkoholiker weiterzugeben. Das Teilen von „Erfahrung, Kraft und Hoffnung“ scheint der Schlüssel zu einem Leben ohne Alkohol und auch zu einem Leben ohne den Wunsch nach Alkohol zu sein.

Hollywood-Stars und ihre rauschigen Zustände sorgen für Amüsement. Zu Unrecht: Rund 200.000 Österreicher neigen zu exzessivem Trinken. Das hat heuer eine repräsentative Umfrage (GfK) ergeben. Neun Prozent der Bevölkerung trinken vier Mal oder öfter pro Woche Alkohol. Die Jahres-Konsummenge von 12,2 Liter reinem Alkohol ist im EU-Vergleich ein Spitzenwert.

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