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Praxis 21. November 2005

Datenverlust gefährdet den Ordinationsbetrieb

Das gewählte Sicherungsmedium sollte immer vom Computer getrennt aufbewahrt werden.

Wie vorbeugen, damit durch einen Computerschaden kein Datenverlust droht? Bei dieser Frage kommt es nicht nur auf die Ausstattung der EDV-Anlage an, sondern vor allem auch auf die Disziplin und die Konsequenz des Nutzers. Eine „gespiegelte“ Festplatte sollte Standard sein. Das bedeutet, dass alles auf zwei voneinander getrennten Datenträgern gespeichert wird, um im Falle des Ausfalls einer Festplatte die Daten lesbar auf der anderen zu haben. Zusätzlich ist eine weitere Sicherungsmaßnahme empfehlenswert, wobei hier Wert darauf gelegt werden muss, dass man auf ein allgemein lesbares Medium sichert. Eine Sicherung bringt nämlich dann nichts, wenn bei einem Computercrash keine Möglichkeit besteht, die gespeicherten Daten rückzusichern. Streamerbänder stellen hier ein Sicherheitsrisiko dar, weil möglicherweise in einigen Jahren diese Bänder extern nicht mehr lesbar sein werden. Optimal sind zusätzliche Festplatten mit USB-Schnittstelle. Wichtig ist eine regelmäßige (tägliche) Sicherung, diese sollte nicht zeitgesteuert, sondern manuell durchgeführt werden. Danach sollte das Sicherungsmedium vom Computer getrennt werden, damit es beispielsweise bei indirektem Blitzschlag nicht zur Vernichtung beider Datenträger kommt.

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