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Praxis 21. November 2005

Auf Kapazität und Datenschutz achten

Eine gute Datenbank wird ständig weiterentwickelt. Gegen ein Produkt spricht beispielsweise die mengenmäßige Beschränkung der Datensätze.

Jedes Ärztesoftwareprogramm hat eine EDV-Datenbank als Grundlage. Am Markt werden einige Datenbanken angeboten – zu unterschiedlichen Preisen, aber auch mit unterschiedlichen Qualitäten. Gute Datenbanken werden ständig weiterentwickelt, und der Hersteller übernimmt auch die Haftung für deren Funktionsfähigkeit. Da die Datenbank mit dem Betriebssystem kommuniziert, kann es schon als Vorteil gesehen werden, wenn beides aus einem Haus kommt. Dies ist bei echten Datenbankprodukten von Microsoft der Fall. Die Auswahl eines Herstellers mit einer vernünftigen Datenbank ist auch schon der erste Schritt in Richtung Datensicherheit. So stellt sich unter anderem die Frage, wie leicht man als Externer an die sensiblen Daten im Gesundheitswesen kommt. Kleindatenbanken wie beispielsweise Microsoft Access, die natürlich kaum Kosten verursachen, sind für Ärztesoftware nicht geeignet. Dies liegt vor allem in der mengenmäßigen Beschränkung der Datensätze. Nichtsdestotrotz gibt es Hersteller, die solche ungeeigneten Produkte verwenden.

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