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Praxis 21. November 2005

Die Qual der Wahl: 200 Programme für Ärzte

Worauf kommt’s an bei der Auswahl der Hard- und Sofware? Diese Fragen beantwortet die neue ÄRZTE WOCHE-Serie.

Genaue, zuverlässige Daten über den österreichischen Ärztesoftwaremarkt sind nicht bekannt. Insider gehen von einer Marktsättigung von etwa 90 Prozent aus, wobei starke regionale Unterschiede zu verzeichnen sind. Während Vorarlberg eine annähernd hundertprozentige Sättigung aufweist, kann man in Wien von weniger als 50 Prozent ausgehen. Beim Hauptverband sind mehr als 120 Softwareprogramme als „geprüft“ registriert, insgesamt wird es wohl fast 200 Programme für Ärzte geben. Von diesen kann man allerdings maximal zehn als ernst zu nehmend überregional agierend bezeichnen. Dazu kommen in jedem Bundesland noch lokale Anbieter, so dass sich die Auswahl für jedes Bundesland auf höchstens 20 Programme beschränken lässt. Erhebungen der Ärztekammern für Niederösterreich und Oberösterreich bestätigen die Vermutung, dass sich der Großteil des Marktes auf nur wenige Firmen aufteilt. Die Preise für Ärztesoftware (ohne Geräte) reichen von null bis ca. 7.000 Euro, ein für Spezialsoftware vergleichsweise günstiges Preisniveau.

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