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Praxis 17. Februar 2015

Analysten weit gefehlt

Ein Rückblick auf das Finanzjahr 2014 zeigt, dass die Wirtschaftsexperten mit ihren Prognosen beträchtlich daneben lagen.

Nach dem fulminanten Vorjahr war für die meisten Analysten klar: Auch 2014 wird sich die Anlageklasse der Aktien hervorragend entwickeln. Doch bis Ende Oktober lagen nicht die Dividendentitel deutlich vorn, sondern Staatsanleihen. Auch Gold in Euro hatte sich besser entwickelt als erwartet. Erst in den vergangenen Wochen machten Aktien nochmals einen größeren Sprung.

Seit Jahren unken Finanzexperten, dass die Zinswende bei den Anleihen unmittelbar bevorstehe. Ihr Argument: Die Zinsen seien so niedrig, dass ein weiteres Absinken kaum noch vorstellbar ist. Das Unvorstellbare ist eingetroffen. Noch im Frühjahr 2014 glaubten alle Wirtschaftswissenschaftler, dass die Zinsen 2014 steigen und die Kurse der Anleihen damit fallen würden. Doch es kam genau anders ...

Christian Fischl, Geschäftsführer bei der bankenunabhängigen Huber, Reuss & Kollegen Vermögensverwaltung mit Hauptsitz in München, zieht ein für Privatanleger wichtiges Fazit: „Es ist gefährlich, sich auf den Konsens der Finanzexperten zu verlassen.“ Es zeige sich einmal mehr: Gegen die Sprunghaftigkeit der Märkte hilft nur ein wirklich breit gestreutes Depot über alle Anlageklassen.

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