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Praxis 28. April 2014

Apotheke & Wirtschaft

Neue Dienstleistungen als Systemerweiterung

Im Vorjahr schlug der Österr. Apothekerverband wegen stagnierender Kassenumsätze und sinkender Kassenspannen Alarm. Eine geringere Nachfrage nach pharmazeutischem Personal führt Dr. Christian Müller-Uri, Präsident des Verbandes, nun auf die angespannte Situation zurück.

Vor allem durch den Apothekenbeitrag zur finanziellen Sanierung der Krankenkassen habe sich die wirtschaftliche Situation der heimischen Apotheken zusehends verschlechtert. Während die Krankenkassen 2013 einen Überschuss von über 186 Millionen Euro erzielten, fiel das Geschäftsjahr für die Apotheken unerfreulich aus. Der Kassenumsatz, der etwa 70 Prozent des Gesamtumsatzes einer Apotheke ausmacht, war real rückläufig, der nominelle Anstieg 2013 um 1,1 Prozent wurde von der Jahresinflationsrate von 2,0 Prozent ins Minus gedrückt.

Neu hinzu kommen in Zukunft Gesundheits-Dienstleistungen, die das Gesundheitssystem entlasten. Die neuen Angebote werden soeben erst definiert und sollen auch extra honoriert werden. Im Zentrum dieser Entwicklung steht das Medikationsmanagement, bei dem die Medikation eines Patienten genau analysiert und optimiert wird.

Quelle: Presseinformation Österreichischer Apothekerverband
, Apotheker Plus 4/2014

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