zur Navigation zum Inhalt
 
Praxis 25. März 2014

Frequenzen und Diagnosen der Notfallambulanz an der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie, Innsbruck

Auswertung der Jahre 2011, 2012 und Vergleich zum Jahr 2010.

Hintergrund:
Im Kalenderjahr 2009 wurde die Dokumentation in der Notfallambulanz der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie, Innsbruck auf eine elektronische Krankenakte umgestellt. Es wurde vermutet, dass es zu einem vermehrten Aufkommen von Notfallpatienten kommt. Die damals erzielten Ergebnisse werden in dieser Arbeit als Grundlage für den Vergleich mit den darauffolgenden Jahren 2011 und 2012 herangezogen.

Material und Methode:
Es werden alle Patientenkontakte, die in den Jahren 2010, 2011 und 2012 in der Notfallambulanz der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie, Innsbruck stattfanden, retrospektiv ausgewertet.

Resultate:
Die Monatsverteilung zeigt im Jahresverlauf in allen drei Jahren keine großen Frequenzunterschiede. Die Wochentagsverteilung zeigt das höchste Patientenaufkommen am Freitag gefolgt vom Montag. Auch im Tagesverlauf zeigt sich das Maximum am Vormittag. Ein nicht unerheblicher Teil der Patienten wird in Tagesrandzeiten und im Bereitschaftsdienst bzw. am Wochenende behandelt. Diese Aussagen treffen auf alle drei Jahre im gleichen Maße zu.

Schlussfolgerung:
Mit 10.180 von 34.109 Patientenkontakten im Jahr 2010 ist der Notfallpatient ein großer Teil der Klientel der Ambulanz der Augenklinik. Diese Anzahl hat sich in den Jahren 2010 bis 2012 etwas verringert, ohne dass gezielte Steuerungsmaßnahmen eingeführt wurden. Es kann zumindest für diese drei Jahre keine Steigerung der Patientenfrequenz in der Notfalleinheit gefunden werden.

Stefan Huber, Eduard Schmid, Univ.-Prof. Dr. Nikolaos E. Bechrakis, Spektrum der Augenheilkunde 1/2014

Volltext dieses Beitrags / entire article auf SpringerLink

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben