zur Navigation zum Inhalt
Der Euro-Notruf funktioniert auch in fremden Mobilfunk-Netzen.
 
Praxis 28. Jänner 2014

Euro-Notruf 112

FMK: 9.000 Notrufe täglich aus Mobilfunknetzen.

Die neue FMK-Statistik für Euro-Notruf, Feuerwehr, Polizei und Rettung weist für das Jahr 2013 exakt 3.262.339 Notrufe aus österreichischen Mobilfunknetzen aus. Das sind durchschnittlich 8.938 pro Tag.

Dr. Rüdiger Köster, Präsident des Forum Mobilkommunikation: "Die Netze der Mobilfunkbetreiber sind das einzige öffentliche Notfunknetz, das für alle ohne Einschränkungen zugänglich ist. Es rettet täglich Leben!"

Euro-Notruf an erster Stelle

An erster Stelle im Notruf-Ranking der österreichischen Mobilfunkbetreiber steht der Euro-Notruf 112 mit 1.279.335 Notrufen. 899.676 mal wurde die Polizei mit 133 gerufen. An dritter Stelle steht der Rettungsnotruf 144, der 843.176 mal gewählt wurde. Die Feuerwehr, erreichbar unter 122 wurde 240.152 mal im vergangenen Jahr aus Mobilfunknetzen alarmiert.

112 funktioniert auch in Fremdnetzen

Die Nummer des Euro-Notrufs 112 funktioniert auch dann, wenn das Heimnetz nicht verfügbar ist. Vor allem Alpinsportler, die sich in unbesiedelten Gebieten bewegen, können mit der 112 meist noch Hilfe holen. Voraussetzung ist lediglich, dass irgendein Netz erreichbar ist. "Ich kann nur dringend raten, alle Notrufnummern im Handy einzuspeichern, damit man nicht lange überlegen muss. Im Falle eines Notfalls ist in Österreich vorrangig die entsprechende Notrufnummer, etwa bei einem medizinischen Notfall die 144 ohne Vorwahl zu wählen. Hier bekommt man schon während des Anrufes kompetente Hilfe am Telefon. Nur wenn das Heimnetz nicht verfügbar ist, sollte die 112 gewählt werden." so Köster.

Im europäischen Ausland (also EU und die EFTA-Staaten) sollte sofort die 112 gewählt werden. Alle Notrufe sind in jedem Fall kostenfrei.

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben