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Praxis 11. Dezember 2013

Neue Inhalte - neuer Name

Aus psychopraxis wird die Fachzeitschrift psychopraxis.neuropraxis.

Das Fachmedium soll sich zum Diskussionsmedium für Psychiater und Neurologen etablieren. Dabei wird auf die Darstellung von Kasuistiken für Fachärzte in Klinik und Praxis verstärkt fokussiert.

Ab Jänner 2014 wird die bisher auf dem Markt etablierte Fachzeitschrift psychopraxis als psychopraxis.neuropraxis erscheinen. Mit dieser Entscheidung tragen die Herausgeber der bei Springer Medizin in Wien erscheinenden Fachzeitschrift den Anforderungen des Marktes Rechnung.

Schon lange ist die Neurologie ein eigenständiges Fachgebiet und nimmt angesichts der modernen Entwicklungen einen immer bedeutenderen Stellenwert ein. Da zwischen der Psychiatrie und Psychotherapie sowie der Neurologie vielfältige Überschneidungen bestehen, sollen die Fachbereiche zukünftig in einem Medium eine gemeinsame Plattform erhalten und damit der inhaltliche Austausch intensiviert werden. Die neu ausgerichtete Zeitschrift psychopraxis.neuropraxis bietet ein erweitertes Themenspektrum und bringt dies durch die Titelanpassung zum Ausdruck.

„So nah wie möglich an den Bedürfnissen und Interessen unserer Zielgruppen zu sein, ist eine wesentliche Voraussetzung für unseren Erfolg“, begründet Alois Sillaber von Springer Wien die Neuerungen. „Wir sind überzeugt davon, dass wir mit der Neuausrichtung der Zeitschrift bzw. der Erweiterung des Fokus, die ganz eindeutig im neuen Titel psychopraxis.neuropraxis zum Ausdruck kommt, auf dem richtigen Weg sind“.

Entsprechend wird es auch eine Erweiterung des Herausgeberteams geben, die der Geschäftsführer von Springer Wien, Sillaber, wie folgt kommentiert: „Mit dem Herausgeberteam aus namhaften Psychiatern und Neurologen um Prof. DDr. Peter Fischer als Editor in Chief ist das Journal mit praxisbezogenen Inhalten beider, miteinander zusammenhängender Fachrichtungen exzellent aufgestellt.“

Die Zeitschrift richtet sich an alle in der klinischen Psychiatrie und klinischen Neurologie praktisch Tätigen und alle, die an Neurologie, Psychiatrie und ihren Grenzgebieten interessiert sind. Die sechsmal jährlich erscheinende Publikation wird zukünftig noch stärker auf Kasuistiken aus Neurologie und Psychiatrie setzen, um sich mit der State-of-the-Art-Medizin inhaltlich auseinanderzusetzen.

Interdisziplinarität

Auch aus dem niedergelassenen Bereich sollen vermehrt Fallbeispiele veröffentlicht werden, so dass sich psychopraxis.neuropraxis möglichst als Diskussionsmedium für die praktisch tätigen Psychiater und Neurologen etabliert. Die Zeitschrift ist offen für Grenzfragen zu den Natur- und Sozialwissenschaften, zur Philosophie und Theologie, aber auch zu den Rechts- und Kulturwissenschaften.

psychopraxis.neuropraxis wurde ursprünglich als Wiener Zeitschrift für Nervenheilkunde und deren Grenzgebiete von Prof. Dr. Hans Hoff gegründet. Ab 1998 erschien sie dann unter der Herausgeberschaft von Prof. Dr. Hans Georg Zapotoczky und Prof. Dr. Walter Pöldinger als psychopraxis.

Springer Medizin Wien, springermedizin.at

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