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Praxis 23. August 2012

Allzeit bereit im Gesundheitsjob

Drei neue Titel der Pocket-Reihe von Springer Medizin für Softskills im Arbeitsalltag – Konfliktmanagement, Humor und Selbstmarketing sind die Themen der neuen Ausgaben.

Der Fachmangel hat mittlerweile die Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser erreicht – den Intensivstationen gehen bereits die Pflegekräfte aus, Klinken werben sich gegenseitig Fachpersonal ab. Kampagnen, die junge Leute für die Ausbildung im Pflegebereich motivieren sollen, sind am Laufen. Aber auch die Arbeitsbedingungen sind wichtig für die Mitarbeiterbindung. Neben besserer technischer Versorgung zählen hier auch das Betriebsklima, die Teamatmosphäre und die Konfliktkultur des Unternehmens. Was Führungskräfte, Stationsleitungen und jeder einzelne Mitarbeiter in diesem Bereich konkret machen können, beschreiben die beiden Titel „Lachen erlaubt!“ und „Dicke Luft“. Der Titel „Marke „Ich“ stärkt den einzelnen Arbeitnehmer im Karrieremanagement. Die Autoren sind mit ihrem Thema jeweils bestens in der Praxis verwurzelt, da sie selbst im Gesundheitsbereich tätig sind.

Die drei neuen Titel von Top im Gesundheitsjob nehmen wieder zentrale Soft-Skills im Gesundheitswesen in den Blick. Alles ist, wie von der Pocket-Reihe gewohnt, praxisnah und auf den Punkt gebracht. Handlich und überallhin ‚mitnehmbar‘ sind die Titel im zeitintensiven und schnellen Alltag der Gesundheitsberufe weiterhin stark gefragt“, so Susanne Moritz, Senior Editor Fachbuch Medizin bei Springer Medizin.

„Dicke Luft“

„Dicke Luft“ beschreibt, wie Konfliktmanagement in Gesundheitsberufen gelingt. Die Autorin arbeitet häufige Konfliktursachen im Gesundheits- und Krankenpflegebereich heraus und bietet Tipps für eine lösungsorientierte Kommunikation. Außerdem empfiehlt sie , Konfliktlotsen im Unternehmen zu installieren. Auch für Situationen, in denen der Konflikt schon eskaliert ist und Hilfe von außen nötig wird, erläutert sie Lösungsansätze wie Mediation, Supervision oder Konfliktmoderation. Ein eigenes Kapitel widmet sich der Herausforderung von Konflikten in interkulturell zusammengesetzten Teams.

„Lachen erlaubt!“

„Lachen erlaubt!“ thematisiert die Rolle von Humor in Gesundheitsberufen. Die Autorin unterstreicht, dass ein professioneller Umgang mit Humor sinnvoll ist: Humor hilft, mit den Unzulänglichkeiten und Widrigkeiten des Lebens fertig zu werden – das ist im Pflegealltag sowohl für die Pflegenden als auch für die Patienten eine wichtige Ressource, um mit Krankheit und Gebrechlichkeit umzugehen. Der Titel plädiert für eine Humorkultur im Unternehmen und zeigt an erfolgreichen Beispielen, wie dies gelingt. Zum eigenen Humorkonzept führt ein detailliert beschriebener Leitfaden.

„Marke „Ich“

„Marke „Ich“ fordert zum Marketing in eigener Sache auf. Im Arbeitsmarkt ist jeder Einzelne wichtig und zugleich auf eine Art austauschbar. Jeder braucht ein Profil, eine klare Außenwirkung, die man am besten selbst bestimmt und nicht dem Zufall überlässt. Hierzu gibt der Titel das Handwerkszeug: Er hilft unter anderem, ein Stärken-Schwächen-Profil und Alleinstellungsmerkmale zu definieren und formuliert diese in Kernbotschaften. Das alles ist orientiert an der Frage: Wo will ich hin mit meinem Berufsleben? Sich von der Anerkennung anderer unabhängig zu machen und gleichzeitig ein „Need to have“ zu werden, ist dabei ein wichtiges Ziel. So hilft der Titel nicht nur, Imagebildung in eigener Sache zu betreiben, sondern zeigt zugleich Wege zu gegenseitigem Respekt.

Lore, Wehner, Dicke Luft – Konfliktmanagement in Gesundheitsberufen, 1.Aufl., 2012. IX, 156 S. 11 Abb., EURO 10,30, ISBN 978-3-642-24928-0

Zimmer, Claudia M., Lachen erlaubt! Humor in Gesundheitsberufen, 1. Aufl., 2012, XI, 134 S. 7 Abb., EURO 10,23, ISBN 978-3-642-24944-0

Radecki, Monika. Marke „Ich“ Selbstmarketing in Gesundheitsberufen, 1. Aufl., 2012, IX, 106 S. 17 Abb., EURO 10,23, ISBN 978-3-642-24930-3

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