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Praxis 14. August 2012

Pillentaxi als Alternative

In Deutschland, wo der Internethandel mit Arzneimitteln floriert, sind Apotheker erfinderisch, um ihren Kunden Alternativen und Service anzubieten.

So stellte vor zwei Jahren eine Initiative in Köln ein Angebot von „Pillentaxis“ auf die Beine, das bald auch außerhalb des ursprünglichen Einzugsgebiets in Nordrhein-Westfalen auf regen Zuspruch stieß. Erleichtert wurde der Start des Projekts durch eine strategische Allianz mit dem Partner-Apotheken Netzwerk. Etwa 30 der teilnehmenden Apotheken in NRW gehören der Kooperation an und genießen Exklusivrechte.

Basis des Konzepts, das mit seinen kleinformatigen Autos mit der großen rot-weißen Medikamentenkapsel am Heck ziemlich auffällig im Straßengeschehen ist, ist ein Internetshop, der verbunden mit der eigenen Apothekensoftware individuell bestückt werden kann. Kunden können über diesen Shop ihre Bestellung aufgeben, Rezepte abholen lassen und zum Teil auch gleich bezahlen.

Ziel des Konzepts ist, durch einen schnellen und seriösen Bringservice, verbunden mit der persönlichen Beratungsleistung der lokalen Apotheke Internetkunden zurückzugewinnen. Aber auch die Vor-Ort-Apotheken sollen sich mit dieser Initiative untereinander solidarisieren. In Wien bieten die Bereitschaftsapotheken die Zustellung von Medikamenten in der Nacht und am Wochenende mittels eines regulären Taxi-Betriebs um einen Unkostenbeitrag von sieben Euro an.

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