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Praxis 14. August 2012

Auch für das Praxismarketing einsetzbar

So können Praxen mit QR-Codes punkten.

Auch in der Arztpraxis ist der Einsatz von QR-Codes sinnvoll. Mit ihrer Hilfe können sich Patienten beispielsweise über Sprechzeiten, Adressen und Aktuelles ortsunabhängig informieren, aber auch über mögliche Wartezeiten.

Plötzlich waren sie da, die kleinen, schwarz-weiß gemusterten Quadrate. Der QR-Code wurde bereits 1994 von einem japanischen Unternehmen erfunden. Es ist ein zweidimensionaler Code, der sich zur Anwendung im sogenannten „Mobile Tagging“ eignet. Mit dieser Technik können mittels Mobiltelefonen in den QR-Codes gespeicherte Informationen aus verschiedenen Medien eingelesen und die entsprechenden Inhalte angezeigt werden.

Wer das mobile Internet mit aktuellen Smartphones anwendet, sieht QR-Codes an nahezu jedem denkbaren Ort. In Printmedien und an Schaufenstern von Geschäften in Szenegegenden gehören QR-Codes längst zum Alltag. Aber auch Arztpraxen können sich die kleinen Wunder-Codes zunutze machen – manche Praxen tun dies auch längst.

Dabei steht die Abkürzung QR für Quick Response, was so viel wie „schnelle Antwort“ oder „schneller Zugriff“ heißt. Es handelt sich bei den Codes eigentlich um nicht mehr als ein Symbol, das als Schlüssel für weitere Informationen dient.

QR-Code via Smartphone einscannen

Um an diese Informationen zu gelangen, müssen Besitzer von Smartphone oder Tablet-PC nicht mehr tun, als den QR-Code mit einem entsprechenden Scanner einzulesen. Diese Scanner können als App auf das Gerät aufgespielt werden. Ist der QR-Scanner installiert, wird einfach die App aufgerufen und das kleine Quadrat per Smartphone oder Tablet-PC abfotografiert.

Die App leitet den Nutzer dann direkt zu der Website oder einer anderen App, auf der die Informationen – etwa zur Arztpraxis – hinterlegt sind, weiter. Der Nutzer muss so nicht selbst nach der Praxis-Homepage suchen oder erst die Website-Adresse in den Browser eintippen.

Zur Umwandlung in einen QR Code eignen sich folgende Informationsformen: Telefonnummer, SMS, Link (URL), Texte (zum Beispiel zu Öffnungszeiten oder Impfungen, aber auch Selbstzahlerleistungen), Name und E-Mail-Adresse.

Für das Praxismarketing sind nicht nur QR-Codes in – auch farbiger – Druckqualität einsetzbar. Eine werbliche Alternative zu einem normalen QR-Code, mit der die Corporate Identity der Arztpraxis unterstützt werden kann, ist der QR-Code mit dem Praxis-Logo. Aufmerksamkeitsstark sind aber auch Videos über die Praxis, zum Beispiel ein virtueller Praxisrundgang, die direkt über den Code eingelesen werden können.

QR-Code-Generator gibt es im Internet oft kostenfrei

Doch wie kommt die Praxis zu dem Code? QR-Codes werden mit einem QR-Code-Generator erstellt. Solche Programme gibt es im Internet und oft lassen sich die Codes kostenfrei erstellen. Verschlüsselt und als Code abgebildet wird dabei lediglich der Link zu der Website, auf die die Praxis die Infos, die sie ihren Patienten zugänglich machen will, abgelegt hat.

Und wo wirbt die Praxis nun mit ihren Codes? Zum einen können die Codes – gut sichtbar – auf der Praxis-Website untergebracht werden. Sie lassen sich aber auch auf Praxisflyern, im Außenbereich wie etwa auf dem Praxisschild oder auf andere Patienteninformationen platzieren.

Ortsunabhängig informiert

Für Patienten, die Nutzer moderner mobiler Endgeräte sind, gibt es so als digitale Praxisangebote unter anderem die Möglichkeit, sich jederzeit und ortsunabhängig über Sprechzeiten, Adressen und Aktuelles zu informieren. Aber auch das Abchecken von Wartezeiten wird dem Patienten ermöglicht. Hat sich das Praxisteam für diese Vorgehensweise entschieden, sollten die Patienten auch zeitnah darüber informiert werden, beispielsweise: „Wir haben unsere Praxis-Webseite für Ihr Smartphone optimiert.“

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