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Praxis 14. Juli 2012

Österreicher suchen bei Krankheit gerne Informationen im Internet

Ein Ersatz für den Arztbesuch wird darin aber nur selten gesehen.

Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes „market" mit 400 Online-Interviews hervor. Von den rund 80 Prozent der Bevölkerung, denen grundsätzlich ein Zugang zum Internet zur Verfügung steht, und die diesen auch nützen, informieren sich 61 Prozent dort zumindest ab und zu über verschiedene Krankheiten und Symptome. Ein weiteres Drittel holt selten, aber doch auf diese Weise Auskünfte ein.

68 Prozent sprechen von einer generellen Zuverlässigkeit der im Netz gefunden Ergebnisse, die endgültige Überzeugung fehlt dabei aber, denn die meisten entschieden sich bei diesem Punkt der Umfrage für die Note 2 „vertraue eher doch“. Verstärkt wird dieser Eindruck noch durch die Antworten, als sich die Meinungsforscher danach erkundigten, ob man bei leichteren Erkrankungen auf einen Arztbesuch verzichte und stattdessen Hilfe im Internet suche. Das kommt für insgesamt 68 Prozent „sicher nicht“ oder zumindest „eher weniger“ infrage. Ausschließlich auf das Internet verlassen wollen sich nur fünf Prozent. Weitere 26 Prozent neigen dazu.

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