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Judith Zingerle MA Marketing und Kommunikation ärzteservice Dienstleistung GmbH
 
Praxis 16. August 2011

Rechtsschutzversicherung – mehr als nur Beruhigung

Nach der gesetzlichen Pflicht für eine Haftpflichtversicherung sollte eine Rechtsschutzversicherung zu einer eigenen Verpflichtung werden – zum eigenen Wohle.

Hunderte Ärzte machen jedes Jahr Bekanntschaft mit dem Gericht. Ärzte sind gut beraten, dann einen Anwalt zur Hand zu haben. Dieser kostet allerdings Geld.

Patienten haben Ärzte als Melkkühe entdeckt. Die amerikanischen Millionenforderungen von (vielleicht) geschädigten Patienten sind fragwürdige Beispiele. Sowohl die Anzahl der Klagen gegen Ärzte wie auch die Höhe von zugesprochenen Schmerzensgeldern sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Bei den Gerichten sind immer mehr Fälle mit Forderungen gegen Ärzte anhängig.

Gute und schlechte Nachrichten

Mit 19. August 2011 müssen freiberuflich tätige Ärzte eine Haftpflichtversicherung vorweisen können, sonst werden sie von der Ärzteliste gestrichen. Somit sind allfällige Schadenersatzforderungen bis zu zwei Millionen Euro pro Fall gedeckt. Die in der Regel bei einem Verfahren notwendigen Anwaltskosten sind aber nicht in der Haftpflichtversicherung gedeckt. Diese können schon eine Stange Geld kosten.

Natürlich ist nicht jeder Arzt, der von einem Patienten vor Gericht „gezerrt“ wird, automatisch schuldig. Viele Verfahren gewinnen die Ärzte. In solchen Fällen haben die Kläger Pech und müssen auch die gegnerischen Anwaltskosten übernehmen.

Nun kommen viele Fälle gar nicht vor Gericht, es gibt Voruntersuchungen und die werden aufgrund der Beweislage eingestellt. Das freut zwar den Arzt, aber die Kosten für den Anwalt oder für teure Gutachten bleiben bei ihm hängen. Keine guten Aussichten, wenn man das alles aus der eigenen Tasche bezahlen muss. „Ärzte benötigen eine leistungsfähige Rechtsschutzversicherung, die Zivil- und Strafverfahren abdeckt“, betont der Geschäftsführer der ÄrzteService, Gerhard Ulmer. Die nunmehr gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung deckt nur Schmerzensgeldforderungen oder so genannte reine Vermögensschäden ab, nicht aber Gutachten, Erhebungen und Anwaltskosten.

Privat und Beruf

Ulmer empfiehlt Rechtsschutzversicherungen, die nicht nur den beruflichen, sondern auch den privaten Bereich abdecken. „Wir bieten über den Verein ÄrzteService eine Rechtsschutzversicherung, die nicht nur günstig ist, sondern auch sehr umfassend ausgestattet ist. So enthält z.B. unsere Versicherung auch die Themenfelder Arbeits-, Sozialversicherungs-, Beratungs-, KfZ- und Datenrechtsschutz, sowie viele andere nützliche Details. Im Zentrum steht natürlich der Schadenersatz- und Strafrechtsschutz für den Privat-, Berufs- und Betriebsbereich.“

Angestellte Ärzte müssen achtsam sein

Krankenhausärzte glauben sich von ihren Organisationen vertreten. Das gilt sowohl für die Haftpflicht wie auch für den Rechtsschutz. Allerdings gibt es keine Verpflichtung eines Spitals, einem Arzt, der geklagt wird, einen Anwalt zur Verfügung zu stellen. Das heißt, dass auch angestellte Ärzte gut beraten sind, eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen.

Informationen anfordern bei:
ärzteservice Dienstleistung GmbH
Ferstelgasse 6, 1090 Wien
Tel. 01 402 68 34
Fax 01 402 68 34-25

www.aerzteservice.com
  • Herr Ronald Auer, 17.08.2011 um 21:18:

    „Ich möchte Ihnen zu diesem sehr wichtigen Artikel bzw. Information gratulieren. Gerade in der heutigen Zeit ist es sehr wichtig sich vor ungerechtfertigte Anschuldigungen zu wehren und da ist eine Rechtsschutzversicherung sehr wichtig.
    Da diese Materie eine sehr umfangreiche und komplizierte ist, kann ich nur eine ausführliche Beratung empfehlen.
    Da ich aus dieser Branche komme, möchte ich jedem Interessenten meine Hilfe anbieten.
    Für alle Fragen stehe ich gerne unter zur
    Seite.“

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