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Praxis 18. Jänner 2011

Fehler verhindern

Der Primarärzteverband widmet seine Jahrestagung dem Risikomanagement.

Die diesjährige Jahrestagung des Verbands der Ärztlichen Direktoren und Primarärzte Österreichs wird ganz im Zeichen des Risiko- und Krisenmanagements sowie relevanter Rechtsschutzaspekte stehen.

 

Seit November 2010 ist die Risikomanagement-Plattform www.cirsmedical.at, die im Auftrag der Ärztekammer errichtet wurde, in Betrieb. Seither wurden bereits über hundert Fälle dort beschrieben. Die anonymisierten Meldungen werden vom Bundesinstitut für Qualität im Gesundheitswesen evaluiert. „Bei genauer Aufarbeitung von Vorkommnissen in Spitälern entpuppen sich Systemfehler in weit mehr als 80 Prozent der Fälle als Hauptursache“, so Prof. Dr. Norbert Pateisky, Leiter der Abteilung für Risikomanagement und Patientensicherheit an der Universitäts-Frauenklinik in Wien, der an der Tagung referieren wird. Bis zur flächendeckenden Umsetzung in allen österreichischen Krankenhäusern ist es noch ein weiter Weg. Viele zweifeln noch an der zuverlässigen Anonymisierung. „Wie dies tatsächlich möglich ist, werden wir an der Jahrestagung vorführen“, kündigt der Präsident des Primarärzteverbands Prim. Dr. Reinhart Waneck an. „Das ist eine einmalige Chance, sich aus erster Hand über alle wichtigen Aspekte des klinischen Risikomanagements an einem Tag zu informieren.“

 

Die Jahrestagung „Risikomanagement im Krankenhaus“ findet am 29. Jänner 2011 von 8:30 bis 16:00 Uhr im Schloss Mauerbach (Herzog Friedrich-Platz 1, 3001 Mauerbach) statt.

 

www.leitendekrankenhausaerzte.at

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