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Praxis 21. April 2010

Off-Label-Use von Arzneien

Ärzte sehen sich durch die komplexe Rechtslage in einem Dilemma, wenn sie in die Situation kommen, ein Arzneimittel einsetzen zu „müssen“, das für den speziellen Fall (noch) nicht zur Abgabe zugelassen ist.

Der Off-Label-Einsatz kommt häufig in der Pädiatrie vor, da viele Medikamente für Kinder nicht zugelassen sind. Unklarheiten bestehen dabei bezüglich Nebenwirkungen und der Dosierung. Auch in der Onkologie kommt es relativ häufig zum Einsatz von Medikamenten im rechtlichen Graubereich. Wichtig ist für den Arzt jedenfalls, nach gründlicher Aufklärung die Einwilligung des Patienten zum Off-Label-Use – wenn möglich schriftlich – einzuholen.

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