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Registration und Nutzung der medizinischen Bilddatenbank sind kostenfrei.
 
Praxis 9. Februar 2010

Ein Bild für jeden Krankheitsfall

Kostenlose medizinische Web 2.0-Bilddatenbank für Austausch und Vernetzung.

Weil Bilder meist aussagekräftiger sind als rein verbale Beschreibungen, ist das richtige Bild am richtigen Ort einfach stärker. Das gilt allgemein auch in der Medizin und speziell für Vorträge, Web und Schriftstücke aller Art. Eine medizinische Web 2.0-Bilddatenbank versucht nun, all diese Bedürfnisse der Anwender zu erfüllen.

 

Auch das beste klinische Bild kann ohne den entsprechenden Kommentar etwas kryptisch oder deplatziert wirken. Aber wo lassen sich medizinische Bilder finden, die zum einen gute Qualität bieten und zum anderen gut beschrieben sind? Hier sei die Bilddatenbank von www.medizinwelten.de empfohlen, deren Bilder im Rahmen eines Tauschsystems kostenlos verwendet werden können. Die Internetseite bietet in mehrfacher Hinsicht Interessantes: Text und Bild, Diskussion und Vernetzung. Nun wird der Bestand an medizinischem Bildmaterial vergrößert und jeder Fachnutzer kann einen Beitrag dazu liefern und sich auch bedienen.

Ob für einen Vortrag, einen Artikel oder eine interne Fortbildung – das Internet hat die Recherche bedeutend erleichtert. Einen weiteren Schritt möchte die Plattform www.medizinwelten.de gehen. Medizinische Bilder austauschen und diskutieren, Kolleginnen und Kollegen treffen und mitten im Geschehen sein, wenn neue Entwicklungen entstehen. Medizinwelten.de, die Web 2.0-Bilddatenbank für Ärzte und medizinische Fachkreise, bietet kostenlos medizinische Bilder und Texte aus der Praxis. Die neue Internetseite erlaubt das Herunterladen und Austauschen und die Weiterverwendung dieser Bilder und Texte. Sie sind für alle Zwecke lizenzfrei unter Angabe der Quelle ausdrücklich erlaubt.

Interne Qualitätskontrolle

Ziel ist die Mobilisierung von medizinischem Wissen durch Wissensaustausch, Vernetzung und Kommunikation. Wissensaustausch durch das Herunterladen und das Einstellen von Bildern und Texten. Wissensvernetzung durch eine Serienfunktion: So kann jeder Nutzer aus den Einzelbeiträgen neue Informationseinheiten erstellen und diese dann weiterführen. Der Forenbereich der Plattform und eine Kommentarfunktion zu den Beiträgen fördern die Kommunikation der Benutzer. Darüber hinaus erfolgt, gemeinsam mit der Möglichkeit zur Bewertung der Beiträge anhand eines Wertungssystems, eine plattforminterne Qualitätskontrolle durch die Nutzer.

Eine weitere Form der Wissensvernetzung ist ein regelmäßig erscheinendes medizinisches Hörangebot (Podcast), das ebenfalls zum Herunterladen zur Verfügung steht. Darin werden Beiträge aufbereitet, in Beziehung gesetzt und diskutiert, Nutzer kommen zu Wort, und Hintergrundinformationen zu aktuellen Entwicklungen aus der Medizin und zur Plattform werden präsentiert.

Die Teilnahme macht sich bezahlt: Jeder eingestellte Beitrag – in Text- oder Bildform – wird bei Verwendung durch Dritte mit dem Hinweis auf den Autor gekennzeichnet, und jeder aktive Nutzer erhält Medizinwelten-Punkte, die zum Herunterladen von weiteren Beiträgen eingesetzt werden können. Mit der Anmeldung erhält man ein Startkapital von 2.000 Punkte, damit können zehn Beiträge bezogen werden. Beiträge hochladen, kommentieren oder bewerten bringt wieder Punkte, die für die nächste Nutzung eingesetzt werden können.

Das einzige seiner Art

Hintergrund der Plattform ist das von der Firma medizinwelten in Stuttgart entwickelte mediWeb2.0-Konzept, das die Mobilisierung von medizinischem Wissen durch Wissensaustausch, Vernetzung und Kommunikation zum Ziel hat. Laut dem Gründer der Plattform, Dr. Christofer Coenen, ist medizinwelten derzeit das einzige Web 2.0-Angebot für medizinisches Bildmaterial.

Das Angebot auf www.medizinwelten.de ist für registrierte Nutzer der Plattform kostenlos (Ärzte und medizinische Fachkreise) und finanziert sich über die Einblendung von Werbebannern. Die Internetseite des Springer-Verlags WienNewYork www.springermedizin.at ist Medienpartner der Medizinwelten.

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