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„An apple a day, keeps the doctor away“ Vielleicht nicht der ideale Leitspruch für eine Praxis, trotzdem einer, der auch dort beherzigt werden sollte.
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Isolde Moser, Diätologin, Faak am See

 
Praxis 27. Jänner 2010

Der Obstkorb am Tresen

Gesundheitsförderung in der Arztpraxis – Teil 4.

Den Hunger mit einer Kleinigkeit zwischen der Behandlung zweier Patienten zu bekämpfen, mag zwar den Ordinationsablauf beschleunigen, ist aber nicht gesund. Daher sollten sich auch Ärzte und deren Mitarbeiter bewusst mit dem Thema Ernährung auseinandersetzen.

 

„Essen ist mehr als Nahrungszufuhr. Das ist zwar theoretisch bekannt, wird aber an den meisten Arbeitsplätzen – auch in Arztordinationen – zu wenig gelebt oder gefördert“, sagt die Diätologin Isolde Moser aus Faak/See, die auch in der internistischen Doppelordination Dr. Helmut Ortner & Dr. Peter Scheibner in Villach beschäftigt ist. Der meist durchgehende Ablauf im Ordinationsbetrieb und die flexible Pausengestaltung machen eine geregelte Essenspause unwahrscheinlich. Oft wird zwischendurch oder gar nicht gegessen. Damit wird das natürliche Hunger- und Durstgefühl nur verdrängt. „Wer dies aber ständig ignoriert, bei dem sinken Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit und Stressresistenz, zudem können sich Symptome wie Kopfschmerzen, Gereiztheit und Unwohlsein einstellen.“ Beim Essen „zwischendurch“ spiele außerdem die bewusste Nahrungsmittelauswahl kaum eine Rolle. „Ein mitgebrachtes Jausenbrot, Süßigkeiten oder ein Schnellimbiss bieten keine optimale Nährstoffzufuhr, -zusammensetzung und Ballaststoffzufuhr“, sagt Moser. „Und der Erholungseffekt des Essens kommt ebenfalls zu kurz.“ Essen und Trinken heiße auch, sich Zeit für Körper und Geist zu nehmen. „Es geht um eine bewusste Gestaltung von Pausen, in die eine vollwertige Mahlzeit eingeplant wird.“ Ein Raum dafür entstehe oft erst am Abend – „dann zieht sich das Essen teils über Stunden hin und hat zur Folge, dass man regelmäßig mit vollem Magen zu Bett geht. Für einen erholsamen Schlaf ist dies aber nicht förderlich“, so Moser.

Für die ernährungsspezifische Gesundheitsförderung in einer Ordination empfiehlt die Diätologin vor allem die Auseinandersetzung mit der Ernährungspyramide, die einen guten Überblick für eine gesundheitsbewusste Lebensmittelauswahl ermögliche, außerdem ein Zeitmanagement und organisatorische Maßnahmen, welche die Umsetzung dieser Ernährungsleitlinien in den Alltag unterstützen.

Schritte zu einer bewussten Ernährung

Die gemeinsame Auseinandersetzung mit dem Thema Ernährung sei ein erster wichtiger Schritt zu mehr Gesundheitsbewusstsein in der Ordination. Aber nicht nur da, wie Moser betont: „Auch bei Ernährungsschulungen in Betrieben ist dies unverzichtbar, sonst können noch so gut vorbereitete Maßnahmen schnell wieder verschwinden, weil sich in der Einstellung nichts geändert hat.“

Im Sinne eines gesunden Ernährungszeitmanagements sollte die Verantwortung für das richtige Angebot wechseln. So könne abwechselnd jemand dafür sorgen, dass eine Auswahl an Vollkornbroten und vollwertigen Aufstrichen vorhanden ist, empfiehlt Moser.

Futter für die grauen Zellen

Ebenso könnten z.B. Müsli und Jogurt für ein zweites Frühstück oder eine gesunde Zwischenmahlzeit gemeinsam organisiert werden. In der Praxis leichter realisierbar sei, dass eine Mindestauswahl an frischem Gemüse und Obst stets vorhanden ist. Dabei sind laut Moser Schwerpunktthemen hilfreich: „Eine Obst- oder Gemüsesorte, wie beispielsweise heimische Äpfel in der Herbstzeit, Nüsse und Trockenfrüchte besonders im Winter oder Zitrusfrüchte und Kiwi als Vitamin-C-Spender.“

Äpfel, Nüsse, Müsli, Dinkel sowie Hafer und Sojaprodukte zählen zum „Brainfood“, da sie Konzentration und geistige Leistungsfähigkeit steigern. Sie sind nervenstärkend und beugen raschen Ermüdungserscheinungen vor. Sie sind – ebenso wie Obst und aufgeschnittenes Gemüse – eine sinnvolle und ernährungsphysiologisch gute Alternative zum Naschen zwischendurch. Und stillen außerdem den plötzlich aufkommenden Heißhunger.

Tee statt Kaffee

In der Wirklichkeit ist für Mitarbeiter und Patienten oft nur Kaffee verfügbar. Sinnvoll wäre die Aufstellung eines Wasserspenders oder Trinkbrunnens und eine Auswahl diverser Teesorten. „Dabei ergibt sich auch die Gelegenheit, zu informieren, welche Kräuter aktivierend oder beruhigend wirken“, fügt Moser hinzu.

Gesunde Ernährung im Rahmen des Gesamtkonzepts einer gesundheitsfördernden Ordination brauche als ersten Schritt eine gemeinsame Auseinandersetzung mit dem Thema – etwa als Vortrag oder Workshop –, auf die dann eine gemeinsame Planung aufbaut. Sinnvoll und motivationsfördernd seien daneben individuelle Analysen. „Es darf nichts erzwungen werden, das Genussprinzip soll ein zentraler Faktor bleiben“, mahnt Moser. So dürfe auch das traditionelle, reichhaltigere Weihnachtsessen ein Fixpunkt des Ordinationsteams bleiben.

Für Moser geht es um realistische Schritte, in denen durchaus auch kleine „Ernährungssünden“ wie ein Stück Schokolade ihren Platz haben. „Gleichzeitig darf und soll aber der obligate Kuchen am Nachmittag hinterfragt und nach gesunden Alternativen gesucht werden.“

Kasten:
Die zehn Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung
1. Vielseitig essen
2. Reichlich Getreideprodukte und Kartoffeln
3. Gemüse und Obst – Nimm „5“ am Tag...
4. Täglich Milch und Milchprodukte; ein- bis zweimal in der Woche Fisch; Fleisch, Wurst sowie Eier in Maßen
5. Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
6. Zucker und Salz in Maßen
7. Reichlich Flüssigkeit
8. Schmackhaft und schonend zubereiten
9. Nehmen Sie sich Zeit, genießen Sie Ihr Essen
10. Achten Sie auf Ihr Gewicht und bleiben Sie in Bewegung

Von Mag. Christian F. Freisleben-Teutscher , Ärzte Woche 4 /2010

  • Herr Doctor Nabil Deeb, 06.02.2010 um 17:38:

    „Mediterrane Pflanzenwirkstoffe Antioxidans Resveratrol für die Prävention der Zivilisationserkrankungen. !!!




    Nabil DEEB
    Arzt – Physician – Doctor
    PMI-Registered Doctors'Association
    53140 Bonn / GERMANY


    Die Pflanzenwirkstoffe Antioxidans Resveratrol, Olivenpolyphenole (Oleuropein, Hydroxytyrosol) und Lycopin wirken sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System, den Fett- und Cholesterinstoffwechsel, die Vorbeugung von Krebs, entzündlichen Prozessen sowie auf die Lebensverlängerung von Zellen aus .

    Resveratrol gehört zu den besonders hoch wirksamen Radikalfängern aus der Natur und ist daher in der Lage, oxidativen Stress zu minimieren. Zudem besitzt es die Eigenschaft eines ambiphilen Antioxidans, da es sowohl fett- als auch wasserlöslich ist. Aufgrund der vielfältigen pharmakologischen Wirkungen von Resveratrol werden Risikofaktoren betreffend Herz, Gefäße, Blutdruck, Demenz und entzündliche Prozesse vermindert.

    Pharmakologische Wirkungen von Resveratrol :-

    1.- schützt vor Herz- und Gefäßverkalkung (Demenz)
    2.-HDL, LDL
    3.-direkte und indirekte gefäßerweiternde Wirkung
    4.-Hemmung der Thrombozytenaggregation
    5.-chemopräventiv (Darm, Brust, Prostata, Haut, Lunge)
    6.-Antitumorwirkung (Tumorwachstum gehemmt, Apoptose gefördert)
    7.-entzündungshemmend (COX1- und COX2-Hemmung)
    8.-starkes Antioxidans (sowohl fett- als auch wasserlöslich)
    9.-dosisabhängige phytoöstrogene Effekte
    10.-Lebensverlängerung von Zellen (Anti-Aging).

    Auch sehr hohe Dosen (25 mg) oral verabreichtes trans-Resveratrol werden noch mit etwa 70% absorbiert. Dessen Plasmahalbwertszeit bzw. seiner bekannten Metaboliten liegt bei durchschnittlich 9 Stunden. Nur ein geringer Anteil von Resveratrol bleibt dabei unverändert im Plasma. Diesbezüglich dürften potenziell aktive, zum Teil unbekannte Metaboliten für die vielfältigen pharmakologischen Wirkungen verantwortlich sein. Der Resveratrol-Abkömmling Piceatannol besitzt etwa die 1000fache antioxidative Kapazität von trans-Resveratrol. Ein Großteil der oral verabreichten Dosis wird sulfatiert oder glucuronitiert im Harn wiedergefunden.

    Extraktqualitäten :-

    In speziellen Extrakten aus Traubenschalen findet man neben trans-Resveratrol auch zahlreiche Resveratrol-Dimere (e-Viniferin) und -Oligomere sowie den Resveratrol-Metabolit Piceatannol, die zum Teil wesentlich stärkere biologische Eigenfunktionen als trans-Resveratrol selbst entfalten.
    Daher sollten unter der Bezeichnung und Wirkung von Resveratrol auch diese Inhaltsstoffe neben trans-Resveratrol berücksichtigt werden. Zudem enthalten Traubenschalenextrakte auch noch andere pharmakologisch relevante Inhaltsstoffe wie Flavonoide, Proanthocyanidine (OPC) und Anthocyane.

    Pharmakologische Wirkungen der Olivenpolyphenole Oleuropein und Hydroxytyrosol :-

    1.-entzündungshemmend (COX1- und COX2-Hemmung)
    2.-gefäßerweiternd (NO-Bildung, Hydroxytyrosol: Calcium-Antagonist)
    3.-Hemmung der Thrombozytenaggregation und LDL-Oxidation
    4.-Verbesserung der kognitiven Funktionen
    5.-hypoglykämisch
    6.-antimikrobiell, fungistatisch
    7.-chemopräventiv (Darm, Brust, Prostata, Haut, Lunge)
    8.-starke Radikalfänger

    Olivenpolyphenole :-

    Zahlreiche Forschungsergebnisse zeigen, dass Olivenöl als ein Hauptbestandteil der mediterranen Ernährung vielfältige positive Einflüsse auf Herz, Gefäße und Stoffwechsel aufweist (Kreta-Diät). Nicht umsonst wird der Olivenbaum seit der Antike als Lebensbaum bezeichnet.
    Olivenöl zählt zu den gesündesten Nahrungsfetten, da es den höchsten Gehalt (bis 80%) an einfach ungesättigten Fettsäuren, der Ölsäure (Omega-9-FS) aufweist. Diese hat vielseitige physiologische Eigenschaften. Sie vermindert Gesamt- und LDL-Cholesterin, während die HDL-Konzentration kaum beeinflusst wird. Zudem verringert sie, wie auch Omega-3-Fettsäuren, den Einbau von gesättigten und Omega-6-Fettsäuren in die Zellmembran, wodurch die Elastizität der Gefäße, die Kommunikation der Nervenzellen und die Geschmeidigkeit der Haut verbessert werden. Studien belegen auch einen protektiven Effekt der Ölsäure im Magen-Darmtrakt sowie insbesondere gegen Brustkrebs.
    Neuerdings weiß man, dass die Hauptwirkung des nativen Olivenöls nicht der Ölsäure, sondern spezifischen sekundären Pflanzenstoffen, sogenannten Olivenpolyphenolen, zuzuschreiben ist. Diese Wirkstoffe wie Oleuropein sind im kaltgepressten Öl in einer Konzentration von 0,005-0,08% und in frischen Oliven je nach Sorte, Anbau und Reifegrad mit über 2% enthalten.
    Raffinierte Olivenöle hingegen weisen nur noch geringe Konzentrationen an phenolischen Verbindungen auf. Auch geht in Abhängigkeit von der Art der Olivenfermentierung ein erheblicher Anteil in die Verarbeitungslösung (Salzlake) über.
    In der mediterranen Ernährung werden täglich etwa 10 bis 20mg dieser Olivenpolyphenole aufgenommen (entsprechend 25 bis 50g kaltgepresstem Olivenöl). Bei diesen handelt es sich hauptsächlich um das so genannte Secoiridoidglykosid Oleuropein, das für den bitteren Geschmack der frischen, unfermentierten Oliven sowie für die Bräunung der Olivenhaut verantwortlich ist. Mit zunehmender Reife wird Oleuropein gespalten und in das stärker antioxidativ wirksame Hydroxytyrosol sowie auch Tyrosol übergeführt.

    Hydroxytyrosol ist ebenfalls wie Resveratrol ein starkes ambiphiles Antioxidans (ca. 100 x stärker als Vitamin C). Diesbezüglich wurden auch vorbeugende Eigenschaften durch die Neutralisation freier Radikale bei Passiv-Rauchern festgestellt. Zusammen mit Oleuropein weist es ein umfassendes pharmakologisches Wirkungsspektrum insbesondere auf Herz, Gefäße, Blutdruck, Lipidstoffwechsel, in der Krebsvorbeugung sowie bei Entzündungen auf . Des weiteren wurde für ein Oleuropeinderivat namens Oleocanthal eine antiphlogistische Wirkung vergleichbar mit dem Wirkprofil und der Stärke von Ibuprofen beschrieben.

    Pharmakologische Wirkungen von Lycopin :-
    1.-antiatherogen (LDL-Oxidation und LDL-Cholesterin Ø)
    2.-blutdrucksenkend (systolisch und diastolisch)
    3.-chemopräventiv (Magen, Darm, Speiseröhre, Brust, Gebärmutterhals, Prostata, Hoden, Haut)
    4.-starker Radikalfänger (Olivenöl ) .

    Lycopin :-
    Lycopin ist der stärkste Radikalfänger aus der Gruppe der Carotinoide.
    Reichhaltige Quellen sind Tomaten, denen dieser rote Farbstoff als UV-Schutz gegen die zellzerstörende Wirkung aggressiver freier Radikale in der Mittagssonne dient.
    Aus dieser neutralisierenden Reaktion gehen die Carotinoide unverändert hervor und stehen bis zu 1.000mal unverbraucht als Antioxidans zur Verfügung.

    Immunmodulatorische Wirkung von Traubensaft :-
    Regelmäßiger Konsum moderater Mengen an Traubensaft verringert die Morbidität und Mortalität an koronaren Herzerkrankungen. Diese Beobachtung scheint mit günstigen Eigenschaften antioxidativer Inhaltsstoffe wie Polyphenole und Flavonoide in Zusammenhang zu stehen. Polyphenole und Flavonoide, die vorwiegend in der Schale von Trauben zu finden sind, scheinen die Blutgerinnung und den Cholesterinstoffwechsel günstig zu beeinflussen. In der Pathogenese vaskulärer Erkrankungen spielen Entzündungsreaktionen, Immunaktivierung und oxidativer Streß eine wichtige Rolle.
    Durch regelmäßigen moderaten Weinkonsum oder Traubensaft könnte die schädigende Wirkung reaktiver Sauerstoffmetabolite, die durch aktivierte Monozyten im Rahmen zellulärer Immunreaktionen gebildet werden, vermindert werden. Österreiche Studien weisen darauf hin, dass Inhaltsstoffe von Wein und Traubensaft mit Immunaktivierungskaskaden interferieren. In-vitro-Experimente mit stimulierten peripheren mononukleären Blutzellen zeigten, dass sowohl Rot- und Weißwein als auch Traubensaft biochemische Prozesse, die durch das proinflammatorische Zytokin Interferon ; induziert werden, blockieren. Durch Zugabe von Rot- und Weißwein bzw. Traubensaft zu stimulierten peripheren mononukleären Blutzellen wurde konzentrationsabhängig deutlich weniger Neopterin gebildet und der Tryptophanabbau signifikant vermindert, während Ethanolzugabe vergleichsweise wenig oder keinen Einfluß zeigte. Demnach könnten Inhaltsstoffe von Wein- und Traubensaft Immunaktivierungskaskaden, die z. B. für die Progression kardiovaskulärer Erkrankungen von Bedeutung sind, über eine Hemmung der Zytokinproduktion unterdrücke

    In-vitro-Effekte von Traubensaft sowie von Rot- und Weißwein :-

    Die Effekte von Zytokinen auf die Interaktion zwischen T-Zellen und Makrophagen im Rahmen der zellulären (= Th1-Typ) Immunantwort können
    in vitro durch Quantifizierung ihrer biochemischen Wirkungen, wie Neopterinbildung und Tryptophanabbau, sensitiv erfaßt werden.
    Auf diesem Weg kann z. B. auch die Wirkung immunmodulierender
    Substanzen auf immunkompetente Zellen bestimmt werden .
    Mitogene stimulieren Neopterinbildung und Tryptophanabbau gleichzeitig in mononukleären Zellen aus dem peripheren Blut (PBMC) .
    Dabei spiegelt die Neopterinkonzentration im Zellkulturüberstand das
    Ausmaß zellulärer Immunaktivierung wider . Analog dazu ist der Quotient
    der Konzentrationen des Produkts Kynurenin und des Substrats Tryptophan (Verhältnis Kynurenin zu Tryptophan = kyn/trp) eine empfindliche Methode für die Quantifizierung der Aktivität des Enzyms IDO .
    In den Untersuchungen der österreichen Studien wurden PBMC gesunder
    Blutspender verwendet, um den Einfluß von verschiedenen Rot- und Weißweinen auf die Neopterinbildung und den Tryptophanabbau zu prüfen . Die Effekte wurden mit der Wirkung von frisch zubereitetem Traubensaft als nichtalkoholische Kontrolle sowie reinem Ethanol verglichen.
    Die exakten Mechanismen, durch die Weinkonsum das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen senken könnte, sind trotz zahlreicher In-vitro- und In-vivo-Studien weitgehend unbekannt.
    Interessanterweise zeigte die Gabe von purem Ethanol keine wesentlichen Auswirkungen, was darauf hindeutet, dass andere Inhaltsstoffe des Weines für die beobachteten Effekte verantwortlich sind. Diese Schlußfolgerung wird durch die mit Traubensaft erzielten Resultate weiter unterstützt .

    Die antioxidative Potenz von Polyphenolen, Flavonoiden und Stilbene-Derivaten könnte somit auch immunmodulatorisch von Bedeutung sein, Substanzen wie Resveratrol wurden bereits mehrfach als antiinflammatorisch wirksam beschrieben. So weisen die österreichischen Beobachtungen darauf hin, dass antioxidative Weininhaltsstoffe neben der direkten Entgiftung von ROS auch deren Bildung durch Unterdrükkung der Interaktion zwischen T-Zellen und Makrophagen vermindern .

    Literatur beim Verfasser .


    Mit freundlichen kollegialen Grüßen



    Ihr

    Nabil DEEB
    Arzt – Physician – Doctor
    PMI-Ärzteverein e.V.
    Palästinamedico International Ärzteverein – ( P M I ) e.V.
    Department of Medical Research
    Département de la recherche médicale
    P.O. Box 20 10 53
    53140 Bonn – Bad Godesberg / GERMANY

    &

    Nabil DEEB
    Arzt – Physician – Doctor
    PMI-Ärzteverein e.V.
    Palästinamedico International Ärzteverein – ( P M I ) e.V.
    Department of Medical Research
    Département de la recherche médicale
    P.O. Box 10 01 35
    53439 Bad Neuenahr / GERMANY


    e.mail:


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